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Reisetage 3 & 4 und der Weg von Whangarei bis Te Kauwhata – Reisebericht

Piroa Falls

Am vierten Tag ging es weiter Richtung Süden, unser nächstes Ziel war die Coromandel Region.
Um auch unterwegs immer auf Sanitära Anlagen zugreifen zu können, bedienen wir uns allem was kostenlos ist, so haben wir in Whangarei dank anderer Reisender, kalt duschen können. Ein großartiges erfrischendes Erlebnis.

 

Piroa Falls

 

Mangawhai Beach und Surfer

Weiter ging es dann nach Mangawhai an den Strand. Anstatt des 2-3 stündigen Tracks haben wir uns dazu entschieden der ansässigen Surfschule etwas zuzuschauen und das schöne Wetter zu genießen.
Den letzten Sightseeing Stop für diesen Tag haben wir am Te Arai Point eingelegt. Ein wirklich schöner Strand mit einladenen Picknick Bänken und einer wundervollen kleinen, leicht abgelegenen Bucht, die wir ganz für uns allein hatten.

 

Te Arai Point Beach, traumhafter Sandstrand

 

Port Albert

Nach diesem schönen Stop haben wir uns erneut nach einem Ort zum Schlafen umgeschaut und sind in Port Albert fündig geworden. Ein recht großer Free-Spot direkt am Meer und einem großen Magnolienwald gelegen.

 

Port Albert Panoramaaufnahme

 

Zurück nach Auckland

Von hier aus ging es am nächsten Morgen dann Richtung Auckland.
Unseren ersten Halt haben wir am Bethell’s Beach eingelegt, schwarzer Sand und gigantische Wellen, leider verboten zu schwimmen da zu gefährlich.
Stop Nummer zwei war am Piha Beach, der Surf Strand Aucklands. Dank der kurvenreichen und steilen Straße dort hin hatte man schon einige Kilometer vorher einen hervorragenden Blick auf den Strand.

 

Piha Beach

 

Piha Beach

Die Bucht ist von zwei Felsen umgeben welche man auch erklimmen kann. Wir haben uns jedoch dagegen entschieden, Flip-Flops schien uns da nicht das passende Schuhwerk für. Anstelle also einen Felsen zu erklimmen, wollten wir den Rückweg nun durch einen erfrischenden kleinen Fluss nehmen, welcher direkt ins Meer führt. Leider wurde dieser in seiner Mitte sehr schnell Hüfttief, was uns dann doch etwas zu kalt und zu nass für eine weiter Fahrt erschien. Auf dem Weg über die Brücke hatten wir dann Gelegenheit uns mit den Stadien eines Aals vertraut zu machen, diese kommen hier besonders oft vor und sind auf dem Weg über die Brücke in den verschiedenen Wachstumsstadien abgebildet.
Unser letzter Stop auf unserem Weg heute waren die Kitekite Falls östlich von Piha. Nach 5 Minuten steiler Straße sah man schon die obere Hälfte des Wasserfalles aus dem Urwald ragen. Ein etwa 10 minütiger Walk durch diesen und man stand an einem kleinen vom Wasserfall gespeistem Pool. Eine traumhaft schöne Umgebung mit angenehm kühlen Wasser. Ein absolut Traumhafter Spot!

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Kitekite Falls

Nach diesem schönen Strandtag mussten wir uns nun Gedanken über eine Unterkunft machen. Gar nicht so einfach einen günstigen oder gar einen Free-Spot zu finden, in Auckland, für nicht selbstversorgende Autos. Deshalb haben wir unsere Suche schnell ausgeweitet und sind etwas nordwestlich von Waihi fündig geworden, gute 100km vom aktuellen Standort entfernt. Was wir leider nicht bedacht hatten war der Feierabendverkehr in Auckland. Es war schon sehr ungewohnt wieder soviel Verkehr um sich zu haben und sich auf verschiedenen Fahrspuren einsortieren zu müssen, in den letzten Tagen war man froh über jedes Auto dem man begegnet ist, als Versicherung, dass man sich wirklich noch auf einer öffentlichen Straße befindet. Bei einer kurzen Rast an einer Tankstelle haben wir einen Tramper für ein paar Kilometer mitgenommen. Bevor wir dann auf den Highway abgebogen sind haben wir ihn dann raus gelassen, er wollte weiter Richtung Auckland CBD und wir Richtung Schlafplatz.

 

Eine kleine Reifenpanne auf dem Weg nach Auckland

Unser nächster Stop war wohl eher unplanmäßig. Dank dem niedrigen Tempo, welches wir Dank des Feierabendverkehrs nur fahren konnten, ist uns ein leichtes holpern aufgefallen. Das Auto verhielt sich nicht mehr so ruhig wie sonst und es fühlte sich an als hätten wir den Reifen durch ein kleines Ei ersetzt. Also nächste Tankstelle raus und nachschauen was denn anders ist! Am rechten Hinterreifen haben wir das Problem schnell gefunden, der Reifen war total abgefahren.

An einigen Stellen konnte man schon die weiße Stoffbahn unter dem Gummi sehen. Zum Glück hatten wir nur noch 44km bis zu unserem Free-Spot! Dank äußerst vorsichtigem Fahren sind wir auch gut angekommen und konnten uns nun darum kümmern einen Reifenhändler zu finden; dieser sollte dann unser erstes Ziel für den nächsten Tag werden.

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