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Steampunk, Christchurch und zurück nach Nelson – Reisebericht

Nach dieser unglaublich niedlichen Nacht war unser Ziel für Freitag, bis kurz vor Christchurch zu fahren. Doch bevor wir die 230km Reise angetreten sind, mussten wir den Spielslatz direkt neben dem Campingplatz noch testen. Der Spielplatz ist nämlich dem Steampunk Stil nachempfunden und so gibt es einiges zu sehen!

Der „Flying Fox“ endet in einem lebensgroßen Elefanten und es gibt eine 5m hohe Rutsche.

 

Lebensgroßer Elefant auf dem Spielplatz

Die Schaukeln sind an den Lenker eines alten, riesigen Hochrades befestigt und es gibt eine alte Lokomotive.

Kran mit Flying Fox

Nachdem wir unseren Spieltrieb gestillt hatten, ging es ins Steampunk HQ. Neben einem super sympathischen und interessanten Inhaber, bietet es die verrücktesten Kunstwerke aus altem Metal.

Ein etwas unmelodisches Klavier

Die verrückte Steampunk-Welt unterteilte sich in einen Innenbereich mit kleineren Ausstellungsstücken wie dem „Hunter“ – das Boot des griechischen Unterweltgottes Hades mit seinem dreiköpfigen Hund „Cerberus“.

Cerberus

Im Aussenbereich standen die großen Ausstellungsstücke wie z.B. eine alte Lokomotive oder eine riesige Chopper mit alten Traktorreifen.

Kathi und eine Steampunk Chopper

Ein weiteres Highlight im Innenbereich war „Das Portal“. Durch eine Lichtshow wird man in eine andere Welt versetzt! (Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, und in Worte ist das Erlebnis auch nicht zu fassen)

Ein Einblick in das Portal

Nachdem wir uns noch sehr nett mit dem Inhaber unterhalten haben (und ich noch einen Tipp für ein gutes Tattoostudio bekommen habe) ging es für uns auf die Straße zurück und auf nach Christchurch. Am späten Nachmittag haben wir das „Chamberlains Ford Recreation Reserve“ erreicht und dort Leute getroffen, die wir vom Lake Waikaremoana kannten. Zum Abend hin vergrößerte sich die Gruppe auf 5 Leute und 2 Kiwis (Einheimische), die uns zu ihnen in deren Camperbus eingeladen haben. Neben einem Feuer, einer Dartscheibe und Musik gab es noch einen Billard Tisch an dem wir den Abend über gespielt haben.

Freedom Camping Pool Billiard
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Am nächsten Morgen ging es für uns relativ früh los Richtung Christchurch. Wir wollten uns mit einer Freundin aus Deutschland treffen, die ebenfalls ein Work & Holiday in Neuseeland macht. Mit ihr zusammen haben wir etwas die Stadt erkundet und sind durch den riesigen botanischen Garten spaziert.

Flugkapitän Kathi bittet zum Boarding

Am Eingang war die Schnautze einer Boing 737 von 1995 ausgestellt und frei gegeben für eine Besichtigung. So ein Cockpit sieht schon sehr beeindruckend aus von innen!

Die Boing wurde am 8.6.1995 in Betrieb genommen und diente bis zum 20.3.2013 als Passagierflugzeug. In dieser Zeit flog sie 30.000.000.km weit und war 47.652 Stunden in der Luft. (Das entspricht in etwa 750 Erdumrundungen und 5 1/2 Jahren non-stop fliegen!)

Fact Sheet der Boing

Am Abend haben wir gegrillt und sind dann zurück zu dem Free-Spot am Chamberlains Ford gefahren.
Den Samstag haben wir ganz entspannt gestartet. Nach einer kalten Nacht haben wir es genossen, dass die Sonne warm ins Auto schien und uns allmählich wieder aufgewärmt hat. Bis zum frühen Nachmittag haben wir produktiv am Laptop gearbeitet und sind dann zum Sumner Beach gefahren. Sumner ist die Surfregion um Christchurch und an einem so schönen Tag waren dementsprechend viele Surfer im Wasser.

Surfen lernen in Sumner

Auf dem Strand gibt es eine Höhle, quasi einen hohlen Felsen, durch den man vom Bürgersteig auf den Strand kommt.

Nachdem wir eine Freundin aus Ahipara getroffen hatten, ging es für uns in Richtung Campingplatz. Da wir am den 20ten März zurück in Nelson sein wollten, um uns rechtzeitig bei Brightwater Vineyards zu melden (wir hatten eine Jobzusage bekommen) sind wir schon eine Stunde Richtung Norden gefahren, bis zum Scargill Domain Campingplatz. Für $5 pro Auto gibt es gute Toiletten, heiße Duschen, viel Platz, wenig bis keine anderen Camper und jede Menge röhrende Hirsche im angrenzenden Wald.

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Sonnenuntergang am Campingplatz

Neben einem fantastisch rot-glühenden Abendhimmel konnten wir am Morgen einen ebenso schönen Sonnenaufgang bewundern.

Sonnenaufgang am Freedom Camping Platz

Nach einem entspannten Start in den Tag ging es zurück auf die Straße, wir hatten 300km bis nach Nelson vor uns. Die Straßen haben alle stark unter den vergangenen Erdbeben gelitten und waren somit in schlechtem Zustand. Auf etwa 200km kamen 15 Baustellen (dh ca alle 13 km) mit zum Teil sehr langen Wartezeiten.

Nelson haben wir nach 6 Stunden erreicht und sind kurz bei unseren ehemaligen Host Kate und Ricky vorbei gefahren. Bei der Gelegenheit haben wir gleich Kates Schwester kennen gelernt, bei der wir Ende März als Housesitter sein werden. Den Abend haben wir am Hafen auf einem Free-Spot mit ein paar Freunden verbracht.

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