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Unsere Top 10 Canterbury Regionen – Backpacker Tipps

Neuseeland

Top 10 Canterbury

1. Oamaru
2. Tasman Glacier
3. Arthur’s Pass
4. Mt. Cook
5. Lake Pukaki
6. Cookie Time Factory
7. Kaikoura
8. Puketeraki Lookout
9. Lake Tekapo
10. Moreaki Boulders

 

Top 1. Oamaru

Einst bedeutender als L.A., mit dem höchsten Gebäude (5 Stockwerke) der Welt und einer stetig und rasant wachsenden Wirtschaft, ist Omaru heute die auf Platz 28 der größten Städte Neuseelands. Durch ein natürliches Hafenbecken wurde im 19. Jahrhundert der Handel per Schiff betrieben. Erst als die Eisenbahn einzug erhielt, flachte der wirtschaftliche Wachstum ab, bis er zum Erliegen kam, als das Hafenbecken zu klein für die größer werdenen Schiffe wurde. Die majestätisch anmutenden Gebäube im viktorianischen Stil verfielen, das 5 stöckige Gebäude verlor in einem Brand die obersten 2 Stockwerke. In genau diesem Gebäude befindet sich heute das Steampunk HQ. Kurios, faszinierend und einen Besuch mehr als wert! Auch der Hafen ist einen Besuch wert, gerade bei Nacht. Hier nisten die little Penguins, die kleinsten Pinguine der Welt. Etwas ausserhalb gibt es einen Aussichtspunkt von dem aus man die yellow-eyed Penguins am Strand sehen kann.

Pinguine in Oamaru

 

Top 2. Tasman Glacier

Im Mt. Cook Nationalpark gelegen befindet sich der 27km lange, 3km breite und 600m dicke Tasman Glacier, gerade mal 5km von der Spitze des Mt. Cook entfernt. Vom Tasman Glacier Carpark aus führen einige Wanderungen zu spektakulären Szenen. Den Blue Lake (der mittlerweile grün ist) erreicht man nach 10 Minuten, weitere 20 Minuten bergauf steht man oberhalb des Tasman Lakes, indem Eisberge umhertreiben. 7km lang, 2 km breit, 245m tief und weiterhin befindet er sich im Wachstum. Durch das Beben 2011 in Christchurch sind rund 30 Millionen Tonnen Eis vom Gletscher abgestürzt und haben eine 3 1/2 m hohe Flutwelle ausgelöst. Der Tasman Glacier ist Neuseelands größter Gletscher, im Winter fallen rund 50m Schnee, im Sommer verbleiben 7m. Die Aussicht von dort oben ist atemberaubend und einzigartig schön.

Tasman Gletscher nahe Mount Cook

 

Top 3. Arthur’s Pass

Wir befinden uns im Jahre 1864, an der Westküste wurde gerade Gold gefunden, als Arthur Dudley Dobson die Straße über den Pass entdeckt. Mit Einsetzen des Goldrausches an der Westküste forderten die Bewohner der Ostküste einen schnellen Weg um ebenfalls teilhaben zu können. Der direkte Weg führte also über den Pass. Mit Schaufel und Spitzhacke wurde die Straße in den Berg getrieben.
Heute ist der Arthur’s Pass die schönste der 3 Passstraßen und auf 920m gelegen. An den vielen Aussichtspunkten, an denen man die traumhafte Landschaft bewundern kann, treiben die frechen Keas ihr Unwesen und lauern unbewachten Gummidichtungen auf. An der Devils Corner befindet sich die wohl beste Aussicht. Die Straße hat hier ein Gefälle von 16% und die Schlucht, welche von einer 300m langen Brücke überspannt wird, scheint schier bodenlos.

Arthurs Pass Neuseeland

 

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Top 4. Mt. Cook

Aoraki/Mt. Cook, wie er offiziel heißt, ist Neuseelands höchster Berg, sein Gipfel befindet sich auf 3724m Höhe. Mitten im Mt. Cook Nationalpark gelegen, ist man von malerischen Landschaften umgeben. Der Nationalpark ist 707km^2 groß und umfasst unzählige Gipfel über 2000m, 40% des Parks bestehen aus Gletscher. Vom Parkplatz aus gibt es zahlreiche Wanderungen, die einen zu Gletscherseen und bis an den Gletscher selbst führen. Im Winter sind viele Wanderungen mit Vorsicht zu genießen, auch sollte man frühzeitig da sein, ansonsten verhängen einem die Wolken die majestätische Sicht.

Mt. Cook – Photo by Quentin Leclercq on Unsplash

 

Top 5. Lake Pukaki

Die weißen Gipfel des umliegenden Gebirges spiegeln sich im blau schimmernden Wasser. Die Sonne geht gerade unter und färbt den Himmel orange-rot. Später in der Nacht spiegeln sich die Sterne und die Milchstraße im See. Eine Szene wie aus dem Film, aber real! Der 80-90km^2 große Lake Pukaki ist zwischen den neuseeländischen Alpen gelegen und ein Resultat ehemaliger Gletscher. Die unglaublich schöne Blaufärbung des Wassers verdankt der See den umliegenden Gletschern, die den See speisen. Am südlichen Ufer kann man im ‚Lake Pukaki Camping‘ kostenlos die Nacht verbringen und die atemberaubende Landschaft genießen.

Lake Pukaki mit Mt. Cook im Hintergrund

Lake Pukaki und im Hintergrund Mt. Cook

 

Top 6. Cookie Time Factory

Cookies in allen Variationen und Größen gibt es nahezu überall, warum also ist die Cookie Time Factory so besonders? 1983 öffneten sich die Tore der Cookie Time Factory das erste Mal. Neben den unzähligen Keksen und anderen Leckereien, die einen ganzen Laden füllen, gibt es etwas Besonderes – die ‚Bruchstücke‘. Es werden nicht nur die ‚hübschen‘ Kekse verkauft, sondern auch gebrochene Kekse und Randstücke, die sonst weggeschmissen würden. Die Bruchware wird in 1 kg Packungen angeboten, zum Schnäppchenpreis! 1996 sorgte die Cookie Time Factory mit dem größten Cookie der Welt für Aufmerksamkeit. Mit 487m^2 schaffte er es sogar ins Guinness-Buch der Rekorde! Auch Tradition wird scheinbar großgeschrieben, das Familienrezept wurde bis heute nicht verändert.

Cookies – Photo by Whitney Wright on Unsplash

 

Top 7. Kaikoura

Eine kleine Stadt direkt am Meer, von sanften Hügeln umgeben, von denen man eine wunderbare Aussicht über die Küste und seine Bewohner hat. Der Name Kaikoira leitet sich aus der Sprache der Maori ab, „Kai“ heißt „Essen/Mahl“, „koura“ steht für Krebs/Languste. Der Name ergibt Sinn, sobald man sich die geografischen Besonderheiten der Küste ansieht: über etwa 1,5 km vom Festland aus fällt der Meeresboden bereits auf 1600m und bietet großen und kleinen Meerestieren einen perfekten Lebensraum. Kaikoura ist berühmt für die Sichtung von Walen und das Whale Watching.
Durch das schwere Erdbeben im November 2016 wurden Straßen und Bahnschienen schwer beschädigt. Wer über den SH 1 nach Kaikoura möchte, sollte sich also auf viele Baustellen und Umwege gefasst machen, sofern er denn überhaupt geöffnet ist. Aber die Umwege und Wartezeiten lohnen sich, denn Kaikoura ist wirklich eine träumerische Stadt!

Blick auf Kaikoura

 

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Top 8. Puketeraki Lookout

Die Straße windet sich langsam den Berg hinauf, links der Wald, rechts das Meer. In der Ferne weite, grüne Wiesen, dann erscheint die blaue Bucht. Gerade auf den Parkplatz des Lookouts abgebogen, und die volle Schönheit der Umgebung liegt einem zu Füßen. Endlose Wiesen, das Meer glitzert blau in der Mittagssonne. Direkt vor einem erstrecken sich 2 Buchten mit weißem Strand, durch ihre gebogene Form erinnern sie zusammen an ein Herz. Der perfekte Spot um sich von der kurvenreichen Straße zu erholen und die Landschaft in vollen Zügen zu genießen.

Wunderschöne Buchten in Neuseeland

 

Top 9. Lake Tekapo

Über 25km erstreckt sich der 95km^2 große Gletschersee. An seiner Westflanke ragen die neuseeländischen Alpen empor, an windstillen Tagen spiegeln sich die zum Teil in Schnee gehüllten Gipfel im glasklaren türkis-blauen Wasser. Am südlichen Ufer des Sees steht eine kleine Kirche, the „Church of the good shepherd“. Innerhalb von 8 Monaten wurde die kleine Kirche gebaut und im August 1935 fertig gestellt. Auf einem kleinen Hügel gelegen hat man einen traumhaften Blick über den See und die umliegenden Berge. In der Kirche werden noch immer Messen gehalten, ausserhalb steht sie für eine Besichtigung zur Verfügung. Diese kleine, urige Kirche vor dem weitläufigen See und umgeben von den beeindruckenden Alpen sollte man sich nicht entgehen lassen!

Church of the Good Shepherd Lake Tekapo

 

Top 10. Moreaki Boulders

Der Koekohe Strand, ein Strand wie jeder andere? Mitnichten! Es gibt rechts das blaue Meer, links grünen Wald und vor einem weißen und weichen Sandstrand, soweit alles normal, doch dann begegnet man den Bouldern. Boulder heißt übersetzt ins Deutsche so viel wie „Felsbrocken“, doch das trifft es nicht annähernd. Felskugel wäre wohl eher das Richtige Wort, denn genau das sind sie. 0,5-2,2m große Felskugeln, mitten am Strand. Gebildet haben sich die Boulder vor etwa 4 bis 5,5 Millionen Jahren am Meeresgrund durch Zementierung, sie wurden also nicht vom Wasser ‚rund geschliffenen‘. Die Kugeln liegen über den ganzen Strand verteilt, mal in Gruppen zusammen, mal einzeln. Definitiv einen Besuch wert, das sind wohl die ungewöhnlichsten ‚Felsbrocken‘ und dazu noch an einer so traumhaften Kulisse.

Moeraki Boulders Neuseeland

 

 

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