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Top 10 der schönsten Plätze in Nelson-Marlborough – Backpacker Tipps

Heute stellen wir euch unsere persönlichen Highlights aus der Nelson Marlborough Region vor.

Neben viel Wein in Nelson gibt es auch wunderschöne Plätze in und um Golden Bay.

Viel Spaß beim lesen!

Top 10 Nelson-Marlborough

1. Te Waikoropupu Springs
2. Marlborough Sounds
3. Cape Farewell und Farewell Spit
4. Rabbit Island
5. Rawhiti Caves
6. Abel Tasman National Park
7. Shipwreck Janie Seddon
8. Queen Charlotte Drive
9. Largest Kiwi
10. Frensh Pass

 

 

1. Te Waikoropupu Springs

Die größte Frischwasser Quelle Neuseelands, ein heiliger Ort für die Maori und atemberaubend schön! Ein kleiner Rundweg führt durch ursprünglichen Wald und wird zu einer Plattform, direkt neben der Quelle. Auf den ersen Blick scheint es ein großer See zu sein, doch beim zweiten Blick erkennt man ein sanftes Sprudeln über die komplette Oberfläche verteilt! Das Wasser ist glasklar, es glitzert grünlich, bläulich, türkis. Die Spiegelungen der umliegenden Bäume verschwimmen mit der Oberfläche und werden eins mit den Wasserpflanzen – einfach magisch!
Seit den 1960er Jahren ist jegliche Berührung mit dem Wasser verboten, früher war dies ein beliebter Spot zum tauchen.

 

Te Waikoropupu Springs

 

2. Marlborough Sounds

Wer mit der Fähre von Wellington nach Picton übersetzt, der fährt die letzte Stunde mitten durch die Marlborough Sounds. Beeindruckende Berglandschaften, unzählige Seitenarme, Halbinseln und Inseln so weit das Auge reicht. Über 4000km^2 erstrecken sich die Sounds zwischen der Tasman Bay und der Cloudy Bay. Auch wenn sie äusserlich stark an die Fjorde erinnern, so entstanden die Sounds nicht durch Gletscher, sondern durch Absacken der Landmassen durch Kontinentalverschiebungen. Viele der kleinen Inseln und malerischen Buchten sind nur per Wasser oder Luft zu erreichen. Wer einsame, unberührte Strände in traumhafter Umgebung sucht, wird hier fündig! Wenn morgens der Dunst des Waldes empor steigt und die Berge in Nebel hüllt, versetzt es einen in eine andere Welt.

 

Blick auf die Sounds

 

3. Cape Farewell und Farewell Spit

Unendliche Dünen, das sanfte Rauschen des Meeres, kleine felsige Klippen und Seehunde, die sich am Strand sonnen. Der nördlichste Punkt auf der Südinsel zieht sich einige Kilometer an der Küste entlang. Er besteht aus zwei Teilen, dem steinigen Cape Farewell mit vielen Klippen und hervorragenden Aussichten, und dem sandigen Farewell Spit, welches sich bis ins Meer hinaus zieht. Durch Erosion der Klippen entsteht der Sand, welcher Farewell Spit formt. Eine mehr stündige Wanderung verbindet beide Teile, man kann allerdings beides auch mit dem Auto erreichen. Eine besondere Empfehlung ist der Wharariki Beach. 20 Minuten läuft man über offenes Weideland, durch Wald und Dünen, dann erreicht man den Strand. Von oben blickt man die Dünen hinunter und findet das Meer. Ich hätte Ewigkeit hier verbringen können, dieser Strand hat etwas magisches.

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Cape Farewell

 

4. Rabbit Island

Eine kleine Insel die alles bietet: Sandstrand, Meer und Sonne, schattigen Wald für Spaziergänge, einen Strandzugang für Pferde. Gerade an sonnig warmen Tagen ist Rabbit Island ein beliebtes Ausflugsziel. Auch wenn man ein wenig nach einem Parkplatz suchen muss, verlaufen sich die Menschenmengen und es findet sich immer ein schattiges Plätzchen am weitläufigen Strand. Bei klarem Himmel kann man zur Rechten Nelson sehen, zur Linken Motueka und Kaiteriteri.

 

Rabbit Island

 

5. Rawhiti Caves

Eine Million Jahre alt und durch einen Erdrutsch offen einsehbar, die Rawhiti Cave. Etwa eine Stunde führt ein schmaler Weg den Berg hinauf durch tiefen Wald, über Wurzeln, Steine und Lehmboden. Gerade nach oder bei Regen sollte man auf die Schlammschlacht vorbereitet sein, denn der rutschige Weg ist jede Mühe wert! Lianen und Wurzeln bieten gerade an steilen Hängen eine super Möglichkeit zum abseilen oder hochziehen. Oben angekommen blickt man hinunter in den dunklen Schlund, die Stalagtiten und Stalagmiten klaffen wie Zähne aus der Höhle hervor. Der Anblick ist mehr als beeindruckend! Auf Informationstafeln kann man die spannende Geschichte der Höhle nachlesen.

 

Rawhiti Cave

 

6. Abel Tasman National Park

225km² groß erstreckt sich das Naturschutzgebiet zwischen der Golden Bay und der Tasman Bay. Der Abel Tasman ist bekannt für seine unzähligen kleinen Buchten mit traumhaften Sandstränden und türkisem Meer. Über 70 Vogelarten, darunter auch der Zwergpinguin, sind hier anzutreffen. Neben vielen Wanderungen, darunter auch der Abel Tasman Great Walk, kann man Kanutouren buchen, um an die sonst unerreichten, schönsten Buchten zu paddeln. Wer keine Mehrtages Tour unternehmen, aber trotzdem mitten im Nationalpark sein möchte, für den gibt es Wassertaxen, die einen an die entlegensten Strände bringen können. Wer die typisch schönen Postkartenmotive Neuseelands live sehen will, der sollte unbedingt zum Abel Tasman National Park.

 

Strand in Kaiteriteri

 

7. Schiffswrack Janie Seddon

Etwas unterhalb von Motueka gelegen befindet sich das Wrack der Janie Seddon. In Schottland 1901 gebaut stach sie für Wellington in See und arbeitete im ersten Weltkrieg als Minenleger. Bis 1950 erfüllte sie die unterschiedlichsten Aufgaben, unter anderem als Fischerboot. 1953 wurde sie in den Hafen von Motueka gelegt und sank am 23. April. Ihr Wrack ist bis heute (sogar bei Flut) gut zu sehen, bei Ebbe kann man über einen Steinpfad bis auf wenige Meter an dieses geschichtsträchtige Schiff heran.

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Schiffswrack der Janie Seddon

 

8. Queen Charlotte Drive

Der Queen Charlotte Drive ist eine etwa 40km lange Nebenstraße und eine der schönsten Straßen Neuseelands! Mit ihren vielen Kurven entlang der traumhaften Buchten und Fjorde schlängelt sie sich von Picton bis nach Havelock. Es gibt viele Aussichtspunkte an denen man die malerische Landschaft genießen kann. Wer nur schnell von A nach B will, der sollte diese Straße meiden. Wer allerdings einen ersten Eindruck von den Fjorden bekommen möchte, wer Menschenleere Strände genießen und  eintauchen will in eine fantastische Welt, der sollte den Queen Charlotte Drive auf jeden Fall fahren!

 

Queen Charlotte Drive

 

9. Largest Kiwi

Etwas unterhalb von Motueka, direkt am SH60, kann man den wohl größten Kiwi der Welt sehen, und das beste: man braucht weder rotes Licht, noch muss man sich abends auf die Lauer legen. Ihr habt es wahrscheinlich schon erraten, es ist natürlich nur eine Statue, aber niedlich ist er trotzdem! Eine kleine Straße führt in einem Bogen am Kiwi vorbei, der Umweg dauert etwa 5 Minuten, lohnt sich aber wie wir finden! (Wenn man weiß, wo er steht, kann man ihn sogar von der Straße aus sehen.)

 

Der größte Kiwi Neuseelands

 

10. French Pass

Viele Kilometer führt die Straße entlang der vielen Buchten. Die Sicht ist wunderschön, die Kontraste zwischen blauem Meer, weißem Strand und grüner Vegetation ist sagenhaft. Immer wieder gibt es Aussichtspunkte und Picknick Buchten, um die Landschaft genießen zu können. An einem dieser Punkte kann man „Jack“ treffen – „Pelorus Jack“ den weißen Delfin! Einige Jahre begleitete er Reisende in der Meeresenge und tauchte auf, sobald ein Boot in seiner Nähe war. Als Andenken an ihn steht heute eine Statue an dem Ort, an dem er die Boote abgeholt hat.

 

French Pass

 

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