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Unsere Top 10 Plätze in Otago – Backpacker Tipps

Wir nähern uns ganz langsam dem Ende unserer Neuseelandreise. Es sind mittlerweile weniger als 3 Monate bis wir den nächsten Flug nehmen. Da wir mittlerweile soviel gesehen haben gibt es heute für dich unsere persönliche Top 10 der schönsten Orte in Otago. Viel Spaß beim lesen!

 

Top 10 Otago Region:

1. Blue Pools
2. Glenorchy
3. AJ Hackett Bungy
4. Isthmus Peak
5. Cadbury World
6. Albatros Kolonie
7. Roaring Meg
8. Roys Peak
9. Bendigo Historic Goldmine Reserve
10. Otago Museum

 

1. Haast Blue Pools

Direkt aus einem Gletscher fließt der Fluss, der die Blue Pools beinhaltet – einen Flussabschnitt, der so tief ist, dass man gefahrlos von der etwa 10m hohen Brücke springen kann, welche sich über den Fluss erstreckt. Gletscherwasser ist nicht nur eiskalt, sondern auch von einem intensiven blau-Ton geprägt, daher der Name Blue Pools. Etwa 20 Minuten wandert man durch grünen Wald, beim überqueren der ersten Hängebrücke sieht man unter sich die vielen flachen Steine, die das blau schimmernde Wasser einrahmen. Der Blick von unten auf die Brücke ist unglaublich, grüner Wald, blaues Wasser, weiße Steine die von Wanderern zu Türmchen gestapelt wurden. Die 5 Sekunden, die wir es IM Wasser ausgehalten haben waren fantastisch – dieser Ort hat uns wirklich verzaubert!

Haast Blue Pools

 

2. Glenorchy

In der Nähe von Queenstown – große Stadt, viele Menschen, viel Verkehr und immer Stau. Mehr durch Zufall sind wir weiter den Lake Queenstown hoch gefahren und haben Glenorchy für uns entdeckt. Ein kleines, ruhiges Dörfchen mit einem Campingplatz, netten Lädchen und einem kleinen, roten Häuschen direkt am See. Am Abend hatten wir einen sagenhaft guten Sternenhimmel mit Blick auf die Milchstraße. Mit einer guten Kamera konnten wir sogar Südlichter einfangen. Wer ein paar Tage in einem ruhigen, idyllischen Dörfchen verbringen möchte, sollte unbedingt Glenorchy besuchen, und mit ein wenig Glück könnt auch Ihr Südlichter sehen!

Südlichter, Sterne und die Glenorchy Hütte am Lake Queenstown

3. AJ Hackett Bungy

Adrenalin Pur – Bungyjump zwischen hohen Klippen mit „Dip-in“ also eintauchen! An der ältesten, kommerziell genutzten Brücke Neuseelands kann man neben einem Bungy-Sprung auch das Fliegen testen. In einem Geschirr angeschnallt kann man sich mit einem Flying-Fox in die Tiefe stürzen – im sitzen, liegen oder in Superman Pose. Wer selbst keinen Adrenalin Kick erleben möchte, kann anderen dabei zusehen, jeder Sprung wird über 4 Monitore live übertragen. Die Geschichte der Brücke ist ebenfalls interessant, sie ist nur gebaut worden, weil bei der Flussüberquerung ständig Menschen verunglückten und starben, sodass die Regierung sich gezwungen sah, etwas dagegen zu tun.

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A.J. Hackett Bungy

4. Isthmus Peak

Zwischen Lake Wanaka und Lake Hawea gelegen, bietet der Isthmus Peak einen wunderbaren Ausblick über beide Seen. Der Aufstieg jedoch ist steil, anstrengend und jeden Meter wert! Gleich zu Beginn klettert man ein steiles Stück „Felswand“ empor um auf einem sehr schmalen Pfad über flache Wiesen zu laufen. Nach einem Waldstückchen verlässt man die Wiesen und es beginnt der steile, sich wie Serpentinen windende Weg, welcher sich 3 Stunden immer weiter den Berg hinauf quält. Doch mit jedem Höhenmeter wird die Sicht besser! Der Isthmus Peak Track dauert etwa
5 Stunden und endet in 1385m.

 

Blick vom Isthmus Peak Richtung Lake Hawea

5. Cadbury World

Schokoladen-Fans aufgepasst! Cadbury, DIE Schokoladen-Fabrik in Neuseeland, hat ihren Sitz in Duniden und bietet neben Führungen durch die Fabrik, einen Outletstore und ein Cafe an. Ein Besuch lohnt sich nicht nur dann, wenn man günstig Schoki kaufen will, sondern auch wenn man einen warmen Mittags-Snack oder das Stückchen Kuchen am Nachmittag genießen möchte.

Superleckerer Kuchen im Cadbury Cafe

6. Albatros Kolonie Dunedin

Am Zipfel der kleinen Halbinsel neben Duniden nisten die größten Vögel Neuseelands, die Albatrosse. Ein perfekter Tages-Ausflug um dem Verkehr Dunidens zu entfliehen. Die Straße schlängelt sich sanft an der Küste entlang. Der Blick ist einfach traumhaft. Am Ende dieser schön gelegenen Straße erwarten einen die Albatrosse. Von einer Plattform aus kann man die Tiere beobachten, wie sich über einen hinweg fliegen. Am unteren Ende der Klippen kann man Seehunde beobachten, wenn mal kein Albatros seine 2m Flügelspannweite zur Schau stellt.

fliegender Albatros

7. Roaring Meg

Zwei kleinere Wasserwerke, die zusammen ein großes ergeben. Gespeist durch einen Staudamm „Roaring Meg“. Unter lautem Getöse strömt der gleichnamige, reißende Fluss durch die Schlucht und zieht einen in seinen Bann. Die Landschaft ist einzigartig schön – wildes Wasser, welches an die raue Felswand klatscht im Kontrast zum sanften Grün der Bäume oberhalb der Klippen. Wer sich auf dem SH6 im Kawarau Gorge befindet, sollte unbedingt einen Stop bei Roaring Meg einlegen! Auch die Fahrt durch die Berge lohnt sich! (Tipp: von Wanaka über Cardrona die Aussicht genießen, dann dem SH6 nach links folgen Richtung Cromwell und sich von Roaring Meg verzaubern lassen.)

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Roaring Meg

8. Roys Peak

Roys Peak ist die vermutlich berühmteste Wanderung in Wanaka. Der Gipfel ist beeindruckende 1578 Meter hoch und bei gutem Wetter hat man eine beeindruckende Aussicht. Man kann über Teile von Laka Wanaka, Wanaka, den Rob Roy Gletscher und viele Berggipfel sehen.
Die Wanderung dauert ca. 5 Stunden und ist anstrengend. Neben dem berühmten Fotospot (ca. eine Stunde vor dem Gipfel) kann man auf dem Gipfel gut in der Sonne eine Pause machen.
Bei schlechtem Wetter rate ich von der Wanderung ab da es rutschig und kalt werden kann. Die Aussicht bei gutem Wetter entschädigt auf jeden Fall für den Kraftaufwand.

 

Der Blick von Roy’s Peak auf Lake Wanaka

9. Bendigo Historic Goldmine Reserve

1860 bis 1940 florierte Bendigo als aufstrebende Goldgräberstadt, heute stehen nur noch Ruinen in dem Geisterdorf. Bendigo kann sowohl mit dem Auto, als auch zu Fuß erkundet werden. Schilder erzählen die Geschichte der Stadt und eine App der University of Canterbury (Goldfields Explorer – Bendigo) gibt hilfreiche Einblicke in das Leben von früher. Die Straße, die durch Bendigo führt, ist mit einem 2WD befahrbar, wer aber auf den extra Nervenkitzel verzichten möchte, sollte lieber einen 4WD nehmen – abenteuerlich wird es immer!

Relikte aus der Goldgräberzeit in Bendigo

10. Otago Museum

Ihr seid interessiert an der Geschichte im Pazifischen Ozean, welche Völker damals und heute wie gelebt haben und noch immer leben? Ihr seid fasziniert von der Artenvielfalt der Tiere, die sich die Erde mit uns teilen und wollt mehr über deren Vergangenheit erfahren? Euch interessiert die Geschichte der Seefahrt, wolltet schon immer mal ein Planetarium besuchen oder in einem Schmetterlingshaus stehen? Dann solltet Ihr das Otago Museum nicht verpassen! Selbst nach 5 Stunden des Stöberns und Entdeckens, haben wir es nicht geschafft, alles zu sehen.

Verschiedene Ausstellungen locken, der Eintritt ist frei und es ist super Interessant

 

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