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Top 10 Southland – Backpacker Tipps

Unsere 10 schönsten Plätze im Southland

Heute möchten wir Dir die unserer Meinung nach 10 schönsten Plätze im Southland zeigen. Das Southland befindet sich im Süden der Südinsel Neuseelands.

Viel Spaß beim lesen und mit atemberaubenden Plätzen.

Hier kommt unsere Top 10 Southland:

  1. Milford Sound
  2. The Lost Gipsy Gallery
  3. Nugget Point
  4. Petrified Forest
  5. Waipapa Lighthouse
  6. McLean Falls
  7. Purakanui Falls
  8. Southland Museum & Art Gallerie
  9. Barrs Falls
  10. Slope Point

 

 

1. Milford Sound

Der Milford Sound ist eines der Regen reichsten Gebiete der Erde. Im Jahr fallen bis zu 8000mm Regen an ca. 190 Tagen. Der 15km lange Fjord wird von hohen Felsklippen eingerahmt, die zum Teil 1000+m erreichen. An Regentagen werden unzählige Wasserfälle sichtbar, die ab und an Sediment des Regenwaldes mit sich reißen. So entsteht eine einzigartige Schichtung des Wassers. Die obere Schicht besteht aus Süßwasser, die mit vielen Partikeln durchsetzt ist, darunter befindet sich eine Schicht aus Salzwasser. Die Partikel schirmen die untere Wasserschicht vom Licht ab, sodass hier  Flora und Fauna wie in der Tiefsee gedeiht. Bei einer Bootstour kann man Delfine, Seehunde und Pinguine sehen, mit Glück erwarten einen Keas vor dem Homer Tunnel.

Der berühmte und wunderschöne Milford Sound

2. The Lost Gipsy Gallerie

Ihr liebt kuriose Orte? Kleine Kunstwerke, die mit Liebe selbst hergestellt wurden? Wenn man die Leidenschaft und das Herzblut förmlich sehen kann? Dann dürft Ihr euch diese interaktive Gallerie auf keinen Fall entgehen lassen! In einem alten Reisebus ist mit viel Witz und Liebe zum Detail The Lost Gipsy Gallery entstanden. In jeder Ecke findet man spannende Dinge, die einen in eine andere Welt entführen. Taucht ein und erkundet den Garten hinter dem Bus. Danach werdet Ihr vieles mit anderen Augen sehen.

The Lost Gypsy Gallery

3. Nugget Point

Der Weg vom Parkplatz aus schlängelt sich die Klippen hinauf. Zur Rechten ragen steile Felsen empor, zur Linken klafft der Abgrund viele Meter tief. Am Ende des Weges steht ein kleiner Leuchtturm, 76m über dem Meeresspiegel.
1869 wurde er erbaut und ist noch heute im Einsatz. Schaut man hinauf aufs offene Meer, sieht man einige Felsbrocken daraus hervor ragen. Diese Brocken bzw. Klumpen (engl. Nugget) sind der Namensgeber dieses Ortes. Den ganzen Weg über kann man Seehunde und Seebären beobachten, die an den Klippen im Wasser verschnaufen.
An einem kleinen Strand etwas unterhalb des Parkplatzes nistet eine Pinguin Kolonie, die man zur Dämmerung ebenfalls beobachten kann.

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Nugget Point Neuseeland

4. Petrified Forest

Wo vor 180 Millionen Jahren noch ein Wald stand, befindet sich heute nur noch Asche und das IM Meer! Der Petrified Forest liegt direkt am Meer und ist nur bei Ebbe zu erreichen. Vor 180 Millionen Jahren haben diverse Vulkanausbrüche für die Versteinerung der einstigen Baum-Giganten gesorgt. Heute lassen sich die Überreste der Baumstämme überraschend gut erkennen. Es ist wirklich beeindruckend die versteinerten Bäume zu sehen. Zur Dämmerung hin kommen die yellow-eyed Penguins zurück zum Petrified Forest, an dessen Rand sie nisten. Eben falls gut zu beobachten sind Hektor-Delfine, die sich im Meer tummeln.

Versteinerter Wald, bitte lasst die Fossilien dort!

5. Waipapa Lighthouse

Ein kleiner weißer Leuchtturm mitten in Dünen. Am Strand sonnen sich die Seehunde. Idyllische Landschaft soweit das Auge reicht. Leider ist seine Geschichte nicht so schön. 1881 lief direkt vor der Küste ein Schiff auf das Riff, 131 Menschen starben. Um ein solches Unglück zu vermeiden, begann nur wenige Monate später der Bau. 1884 wurde der 21m hohe Leuchtturm fertig gestellt. Heute erinnert nichts mehr an das tragische Unglück. Es gibt einige Wege die hinunter an den Strand führen oder durch die einstige Weidelandschaft. Zwischen windschiefen Bäumen kann man sogar noch die Überreste des Hauses vom Leuchtturm Wärter erahnen.

Waipapa Lighthouse

6. McLean Falls

Ein schöner Weg mitten durch den Urwald, wie er so typisch ist für die Caitlins. Man wartet förmlich auf den kleinen Dinosaurier der einem über den Weg läuft. Der Track ist gut zu laufen, an vielen Pflanzen und Bäumen stehen kleine Schilder mit Infos. Nach etwa 20 Minuten erreicht man die McLean Falls. 22m ragen die Wasserfälle empor, danach fließen sie über einige Stufen und Terrassen, bevor sie als Fluss in den Regenwald verschwinden. Mit ein bisschen Geschick kann man die Terrassen hinauf klettern und findet einen riesigen Pool vor. Von dort oben ist die Aussicht atemberaubend. Der Blick die Wasserfälle hinauf, die Terrassen hinunter. Der Blick in den Urwald hinein. Traumhaft schön.

McLean Falls

7. Purakanui Falls

Die Schwester der McLean Falls. 10 Minuten führt ein schöner Pfad durch den Regenwald der Caitlins und endet vor den Purakaunui Falls. 20m fließen die Wasserfälle über einige stufenartige Terrassen und bilden danach den gleichnamigen Fluss. Die Purakaunui Falls gelten als eine Art Wahrzeichen der Caitlins und waren 1976 auf einigen Briefmarken abgebildet.

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Purakanui Falls Neuseeland Caitlins

8. Southland Museum & Art Gallery

Nicht nur einen Besuch bei Regenwetter wert! Neben vielen Gallerien, in denen Kust ausgestellt wird, gibt es viele Räume, die einer jeweiligen Epoche gewidmet werden. Von den frühen Maori bis hin zu der Industrialisierung. Von bereits ausgestorben Tieren und Planzen bis hin zu den heute existierenden Arten. In einem seperaten Bereich findet man die Tuataras, eine nur in Neuseeland lebende Echse. Das Besondere: Sie zählt zur Familie der Sphenodontiae, deren Blütezeit vor 150 Millionen Jahren war. Die Tuatara ist die einzig noch lebende Art und wird daher auch gerne als „lebendes Fossil“ bezeichnet. Die Maori gaben ihr den Namen Tuatara, was in etwa „gezackter Rücken“ bedeutet.

Bronzeabbildung vor dem Museum

9. Barrs Falls

Die Caitlins sind bekannt für ihren ursprünglichen Regenwald mit den vielen schönen Wasserfällen. Die Barrs Falls können sich hier einreihen. Direkt an der Straße gelegen, 5 Minuten zu Fuß. Ein kleines Schildchen weißt auf die Wasserfälle hin, sonst nichts. Von der Straße aus sieht man dichten Wald, nichts besonderes – bis man hinein geht! Die Schönheit entfaltet sich mit jedem Schritt mehr und dann steht man vor einer Wand. Einer Felswand, über die gleich 3 Wasserfälle rauschen – atemberaubend! Nichts hatte uns vorher auf dieses „WOW“-Erlebnis vorbereitet.

Ein Teil der Barrs Falls, definitiv weniger touristisch aber total schön.

10. Slope Point

Weite, grüne Wiesen, viele Schafe, eine steile Klippenwand und ein Schild – klingt zwar ganz nett aber nicht so spannend? Mehr ist es eigentlich auch nicht. Doch was ist es, dass so viele Leute trotzdem dort hin wandern? Vielleicht die hervorragende Sicht über das endlose, blaue Meer; vielleicht die Tatsache, dass man näher am Südpol als am Äquator steht; vielleicht die Möglichkeit, Delfine zu sehen. Wir wissen es nicht – am besten, Ihr fahrt einfach selbst hin und lasst euch vom Slope Point überzeugen!

Slope Point Neuseeland

 

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10 Comments

  1. Stimme euch fast überall zu, nur den Doubtful Sound fand ich deutlich schöner und interessanter (und weniger überlaufen) wie den Milford Sound.

    Es grüßt
    DieReiseEule

    • Hey,
      danke für deinen Kommentar. So kriegen alle noch ein paar mehr Tipps.

      Danke und eine schöne Zeit in Neuseeland, LG Kathi & Julian

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