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Umzug im doppelten Sinne – Reisebericht

Vom vielen Sonnenschein am Wochenende motiviert ging es in die neue Arbeitswoche. Die neuen Traktoren inklusive Lifter hatten sich in den letzten Tagen gut bewährt und so starteten am Montag 2 weitere Teams mit der Aufgabe, Bäume auszugraben. Da ein komplett neues Team viel Zeit braucht, bis es sich eingespielt hat, wurden aus den 2 bestehenden Teams die Hälfte der Mitglieder abgezogen und als „erfahrende“ Leute ins neue Team gesteckt. Für uns bedeutete das im Umkehrschluss, dass wir ebenfalls 6 neue Leute bekamen. Mit vielen neuen Leuten wurden auch die Aufgaben etwas anders verteilt als zuvor. Während Julian die neuen ‚Grader‘ (Sortierer) angelernt hat, durfte ich mich mit dem Traktor vertraut machen. Meine Aufgabe war es, auf dem Lifter zu stehen und die frisch ausgegrabenen Bäume ordentlich in Reihe zu legen und unbrauchbare Bäume auszusortieren.

Traktor mit Lifter um Bäume auszugraben

Der neue große Traktor mit dem Lifter

Das ganze klingt erstmal recht entspannt, ist aber relativ stressig. Um 600 Bäume auszugraben braucht der Traktor etwa 8 Minuten, dass heißt 1,25 Bäume pro Sekunde. Die gleiche Zeit habe ich um den Baum anzunehmen, zu entscheiden ob gut genug oder nicht und ihn ordentlich auf den Boden fallen zu lassen. Pro Baum habe ich also 0,8 Sekunden Zeit. Uff, das ist ganz schön schnell.
Kurz vor der Mittagspause hat die Rüttelplatte schlapp gemacht. Um die Erde von den Wurzeln zu bekommen laufen diese über bzw durch 2 Stangen mit je 4 Fingern dran, die sich schnell hin- und herbewegen und die Wurzeln gut durchschütteln. Die 2 Stangen werden von einer Verbindungsstange zusammen gehalten – und genau diese ist gebrochen.

Keine Woche im Einsatz und schon der erste Defekt! Fun-Fakt: der zweite neue Lifter hatte genau den selben Bruch bereits am Freitag.
Um die Zeit todzuschlagen, in der die Verbindungsstange repariert wurde, haben wir Blätter von den Bäumchen gezupften. Nach der Mittagspause kam der erlösende Anruf – alles repariert! Wäre die Verbindungsstange nach der Mittagspause noch nicht ferig gewesen, hätten wir die restlichen Bäume per HAND ausgraben müssen.
Zum Glück ist uns das erspart geblieben.
Nachdem kleinen Bruch am Montag lief die Woche (und der Traktor) ziemlich gut – bis am Mittwoch über Nacht die Hydraulikflüssigkeit plötzlich verschwunden war. Keiner weiß wohin, ein Leck war wohl nicht zusehen. Wie dem auch sein, eine Stunde später hatten wir die Hydraulikflüssigkeit wieder aufgefüllt und der Mechaniker hat uns mit der Arbeit starten lassen.

Baumreihen auf dem Feld nachdem die Bäume geliftet wurden

Baumreihen auf dem Feld nachdem die Bäume geliftet wurden

Am Freitag nach der Arbeit haben wir den Greenwood Park verlassen um 4 Tage für einen Arbeitskollegen auf seine 2 Katzen aufzupassen. Housesitting mit Tier, darin haben wir ja jetzt reichlich Erfahrungen.

Empfohlener Beitrag:  Für 9 Monate ans schönste andere Ende der Welt: Der erste Tag - Gastbeitrag von Leandra Bürger

Jack die Katze

Jack die Katze

Little One die Katze

Little One die Katze

Zum Abendessen gab es selbstgemachte Pizza aus dem Pizzaofen.

leckere Pizza

Ab Samstag morgen hatten wir die 2 Samtpfoten für uns. Auch wenn sie am Anfang noch etwas skeptisch waren, nach der ersten Fütterung waren wir völlig akzeptiert. Seit dem wurden wir regelmäßig als Kissen oder Bettersatz genutzt.

Wenn wir nicht gerade mit den Stubentiegern beschäftigt waren, haben wir uns am Wochenende dem Blog und seinem Umzug inklusive ‚re-design‘ gewidmet. Ganz nach dem Motto: „Lieber unperfekt starten, als perfekt warten!“

Sollte hier also etwas nicht so funktionieren, wie Du es dir vorstellst; sollten Links ins leere führen; Seiten nicht aufrufbar sein; sollte die Seite auf deinem Endgerät nicht richtig dargestellt werden oder sollten andere Fehler auftreten bitten wir Dich, uns es wissen zu lassen.

Natürlich würden wir uns auch über positives Feedback freuen, wenn Dir das neue Design gefällt!

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