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Whangarei, traumhafte Buchten und Walks sowie unsere erste Höhlenerfahrung – Reisebericht

Strandspaziergang

Den nächsten Morgen haben wir mit einem kleinen Strandspaziergang begonnen und dabei diese beeindruckenden Wellen beobachtet.

 

Große Wellen an der Westküste in der Nähe unseres Schlafplatzes.

 

Kauri Bäume im Waipoua Forest

Unser erster Stop führte uns nun endlich zu den noch lebenden Kauris in den Waipoua Forest. Er erstreckt sich über mehrere Kilometer an der Straße entlang, sodass es mehrere Möglichkeiten für einen Zwischenstop gibt. Unser erster Kauri war Tane Mahuta; der größte lebende Kauri!

Tane Mahuta – der größte lebende Kauri Baum

 

Die 4 Schwestern und weitere Kauri Bäume

Wenige Fahrminuten später erreichten wir den nächsten Stop. Von hier aus gab es 3 Walks welche je zu einem besonderen Kauri, vorbei an vielen kleineren Kauris, geführt haben. So eine Wanderung durch den Urwald ist schon ziemlich beeindruckend, aber dann vor einem riesigen, über 1000 Jahre altem Kauri zu stehen top jene um Längen.

 

Four Sisters (4 Schwestern) Kauri Bäume

 

Kauri Dieback Disease Vorsichtsmaßnahmen

Vor und nach dem Betreten wird man gebeten seine Schuhe zu reinigen, denn leider befällt die Kauri dieback disease Kauris wodurch diese absterben. Übertragen wir diese Krankheit durch Sporen, welche sich in leicht in Outdoor Kleidung festsetzen. Bitte nehmt die Möglichkeiten Eure Schuhe vor dem Betreten zu reinigen wahr!

 

Kauri Reinigungsstation

 

Baylys Beach

Unser nächster Stop führte uns zu Baylys Beach, etwas oberhalb von Dargaville. Von einem kleinen Hügel aus hatte man eine schöne Sicht über das Meer und die Dünen. Weiter ging es dann Richtung Whangarei, Northland East. Hier haben wir eine Nacht wieder direkt am Meer verbracht und konnten einen wunderschönen Sonnenaufgang beobachten.
Da der Free-Spot der Parkplatz zu einem Walk war, haben wir gleich am Morgen unsere Wandersachen gepackt und sind aufgebrochen zum Smugglers Cove-Busby Head Loop Track. Er führte uns über eine Kuhwiese, vorbei an einem Bunker des zweiten Weltkriegs und durch schöne Wälder, Wiesen und Strand. Man hatte eine hervorragende Sicht auf das Meer, den Strand und die vielen kleinen und großen Schiffe die im nahe gelegenen Hafen lagen.

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Blick auf Smugglers Bay und Mt. Lion

 

Smugglers Bay Wanderung

Nach dem wir Smugglers Bay genossen hatten, beschlossen wir einen kleinen Umweg über Mt. Lion zu nehmen. Ein ca. 375m hoher Berg, komplett unter Wald bedeckt. 1132 Stufen führten uns in ca. 45 Minuten an die Spitze und gewährten uns einen Blick über eine weitere Bucht an der Ostküste. Der Abstieg war ähnlich beschwerlich wie der Aufstieg, denn wie scheinbar typisch für Neuseeland gab es weder ein Geländer noch befestigte Wege. Somit mussten wir erneut über Wurzeln klettern, Ästen ausweichen und sehr schmale, steile 1132 Stufen bewältigen (was mit leichter Höhenangst eine besondere Herausforderung darstellte).
Da wir keine zwei Nächte am selben Ort verbringen wollten sind wir weiter zu den Abbey Caves gefahren. Dort erwarteten uns 3 Höhlen mit Kletter-Action, Dunkelheit, Wasser und wundervolle Glühwürmchen so weit das Auge reicht! Nach diesem unfassbar schönen Abenteuer haben wir unterhalb des Whangarei Airports geschlafen.

Tagsüber ein Parkplatz direkt am Fluss und Nachts freigegeben zum Free-Campen.

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