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Das Abenteuer über die Liebe, das Reisen und das Arbeiten – Gastbeitrag von Timo Eckhardt

 

Heute gibt es eine Premiere. Zum ersten mal veröffentliche ich auf meinem Blog einen Gastbeitrag.
Der heutige Gastbeitrag kommt von Timo Eckhardt und er erzählt etwas über seine Neuseelandreise. Viel Spaß damit! Fragen & Anmerkungen wie immer bitte in die Kommentare!
 
 
Hi 🙂
 
mein Abenteuer beginnt vor ein paar Jahren in der Lüneburger Heide. Ich habe gerade mein Abi in der Tasche, bin seit zwei Jahren mit meiner Traumfrau zusammen und habe einen coolen Ferienjob in einem Kletterpark.

Alles schien perfekt, doch dann kam die plötzliche Trennung. Es war aus und vorbei – Meine große Liebe hatte einen Neuen.

Ich weinte mich jeden Abend in den Schlaf und badete im Selbstmitleid. “Du wirst nie wieder so eine Frau finden.”

An einem Abend sagte ich mir, dass es nicht so weitergehen könne. “Ich muss endlich über sie hinweg kommen, doch wie schaffe ich das?!”

Hamburg – Neuseeland
 
 

Der Entschluss

“Abstand! Ich brauche Abstand!” Ich suchte den weit entferntesten Ort auf der Welt →  17.817 km, die Flugstrecke von Hamburg nach Auckland.


Kurze Zeit später saß ich im Flieger und was ich dann erlebte, können Worte allein nicht annähernd beschreiben. Deswegen kommen jetzt mehr Bilder, um dir einen Eindruck zu geben, was ich erlebt habe.

Auckland's Skytower bei Nacht
 
Beim Reisen lernt man super viele andere Backpacker kennen, mit denen man eine schöne Zeit zusammen hat.
 
Ich und meine Reisebekanntschaften.
 
Da ich vorher in einem Kletterpark gearbeitet habe, durfte das Klettern auch in Neuseeland natürlich nicht zu kurz kommen.

 

Klettern kann man auch in Neuseeland.
 

Manchmal habe ich mich, wie eine Fahne vom Wind leiten lassen.

 

Wie eine Fahne im Wind.

Dadurch wusste ich nicht immer, wo oben und unten ist 😀

 

Wunderschöne Landschaften in Neuseeland
 

Ich habe Schwefelseen in Rotorua entdeckt.

 

Empfohlener Beitrag:  Hostelwechsel Auckland nach Paihia, Roadtrip North & typische Backpackerprobleme - Reisebericht
Schwefelsee in Rotorua Neuseeland.
 
Ich habe Vulkane überquert beim Tongariro Crossing.
 
Tongariro Crossing
 
Ich bin von unberührten Wasserfällen gesprungen.
 
Immer auf der Entdeckung von neuem.
 
Ich war surfen in Raglan.
 

Surfen in Raglan.
 
Ich bin durch Gletscherspalten geklettert.
 
Gletscherwanderung in Neuseeland.
 
Und habe traumhaft schöne Sonnenuntergänge gesehen.
 
Sonnenuntergang in Neuseeland
 

Der Kajak-Trip

Einmal habe ich mit ein paar Jungs einen Kajak-Trip zu einer einsamen Insel gemacht. Hier kommen die Bilder von unserem kleinen Abenteuer in der Bay of Islands:
 
Fischen im Kajak

 

Am Strand frischen Fisch grillen.

 

Den wunderschönen Sternenhimmel betrachten.

 

Und am nächsten morgen den Sonnenaufgang.

 

Sonnenuntergang am Strand
 
Es war ein unglaublicher Trip.
Ich könnte noch tausend solcher Bilder zeigen. Die Zeit in Neuseeland war unglaublich krass. Das erste Mal für längere Zeit in einem fremden Land. So viele Abenteuer, die auf mich warteten. Jeder Tag war anders!
Nach sechs lebensverändernden Monaten flog ich zurück nach Deutschland. Über meine erste große Liebe war ich hinweg. Doch ich war gerade erst zurück in Deutschland und schon schaute ich in die trostlosen Gesichter im Feierabendverkehr in der Hamburger U-Bahn. In ihren Augen sah ich keinen Abenteuerhunger. Nein… ich sah Stress, Angst und bei manchen auch einfach nur Langeweile.
 

Wie geht es jetzt weiter?

Sollte ich genauso enden?! Eigentlich wollte ich am liebsten direkt wieder weg. Doch dann hörte ich diese Stimmen aus meiner Familie: “Timo… willst du nicht mal etwas Vernünftiges machen? Vielleicht ja Studieren … oder eine Ausbildung… Das Reisen kannst du ja schließlich nicht ewig machen.”
Die Wahrheit war… ich wollte nichts “Vernünftiges” machen – sondern Abenteuer erleben. Letztendlich begann ich doch mit einem so “vernünftigen” Studium an der Uni Hamburg.
Ich hatte ein riesen Problem. Ich war Reise-infiziert.
Doch dann hörte ich von diesen Digitalen Nomaden. Menschen, die durch das Internet angeblich von überall aus arbeiten können. Der Gedanke Digitaler Nomade zu werden ließ mich nicht mehr los.
Arbeiten und Reisen verbinden – Wie geil ist das denn?!?
Wie ein Schwamm sog ich alles auf, was ich über das Digitale Nomadentum in Erfahrung bringen konnte.
Nach einer Zeit gründete ich zusammen mit Sascha Boampong den Digitale Nomaden Podcast. In dem Podcast interviewen wir Menschen, die auf unterschiedlichste Weise genau diesen Lifestyle, des Digitale Nomadentums, leben. Jeder auf seine Art. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Möglichkeiten gibt.
Gleichzeitig begleiten wir unsere Reise zum Digitale Nomadentum. Ob ich es geschafft habe, erfährst du also dort 😉
Hör doch gleich mal rein 😉 →  www.digitalenomadenpodcast.de
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Empfohlener Beitrag:  Weiter geht die Reise - Castle Point, Rivendell und Cape Palliser - Reisebericht

 

 
 

 

Das Abenteuer über die Liebe, das Reisen und das Arbeiten (von Timo Eckhardt)
Timo hat Soziologie und BWL studiert und ist systemischer Coach. Während seines Studiums arbeitete er im Bereich Team- und Führungskräftetrainings. Heute ist er Moderator des Digitale Nomaden Podcast, welcher  innerhalb weniger Monate mit einer halben Million-Aufrufe zu einem der erfolgreichsten deutschen Podcast gehört.
(Fotografin: Maria Anna Schwarzberg)
 
 

 

 

 

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