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Fortschritte im Dressurviereck – mal anders – Reisebericht

Freier Tag und neue Erfahrungen

Am Sonntag hatten wir unseren „freien Tag“. Anstelle auf dem Reitplatz Unkraut zu jäten, hat Julian beim Bäume stutzen geholfen und gelernt, wie man Quad mit Anhänger fährt, Kate und ich waren während dessen auf einem Turnier als Turnierhelfer. Am Springplatz haben wir den Einlass geregelt und ich durfte mich um Kates Pferd kümmern, nachdem es erfolgreich seine gelbe Schleife bekommen hat (3. Platz).

Reitturnier mit Kathi als Besucherin

 

Fortschritte beim Unkraut jäten

Den Abend haben wir mit einem guten Essen und einer Partie Kniffel ausklingen lassen.
Den Montag hieß es für uns wieder Unkraut zupfen im Dressurviereck, allmählich sieht man Fortschritte. Das Fohlen und die 4 Pferde erwarten uns mittlerweile schon jeden Morgen gespannt und bestehen auf ihre täglichen Streicheleinheiten.

Ein paar der Pferde die uns bei der Arbeit zusehen.

Am Nachmittag hat uns Kate zur Rabbit Island mitgenommen und den Strand gezeigt. Obwohl es stark bewölkt war, konnte man die schöne Berglandschaft in der Ferne bewundern.

Die Sicht von Rabbit Island nach Abel Tasman.

 

Vorwitziges Fohlen und viel Unkraut

Der nächste Morgen startete wie immer; mit dem Fohlen knuddeln, einmal die Wiese hoch und wieder runter rennen, ein wenig spielen, dann Unkraut rupfen, Wiese abäppeln und Haushalt erledigen. Wir waren gerade dabei, die Fenster zu putzen, als Mr. Gray (eine junge Katze) mit einem Vogel im Maul in’s Haus lief. Julian hat es geschafft den noch lebenden Vogel zu bergen, er war verletzt und unter Schock aber er lebte! 2 Stunden haben wir versucht ihn vor der Katze zu retten und zu beschützen, doch am Ende waren seine Verletzungen zu stark und er starb in Julians Händen. Wir haben ihn mit auf eine Feuerstelle gelegt, sodass er eine ehrenvolle Feuerbestattung bekommt.

Auch Interessant:  Fight for the Wild, Neuseelands Kampf gegen eingeschleppte Tiere

 

Quad fahren

Am Mittwoch haben wir erneut große Fortschritte im Dressurviereck erzielt. Anstelle das Unkraut mit Schubkarren vom Platz zu fahren, durften wir das Quad mit Anhänger nehmen, was definitiv viel angenehmer ist! Die Arbeit geht jetzt noch etwas schneller und es macht mehr Spaß mit einem Quad zu fahren, als eine Schubkarre zu schieben!

Das Dressurviereck kurz vor Vollendung unserer Arbeit.

Zum Nachmittag hin sind wir auf eine Milchfarm gefahren um zu sehen, wie Kühe in Neuseeland gemolken werden. Hightech vom Feinsten! Die Anlage ist vollkommen automatisiert und für 400 Kühe sind 2 Menschen mehr als genug (die Anlage ist so gebaut, dass man nur einen Arbeiter für 1000 Kühe benötigt!) Das Prinzip ist relativ einfach, die Kühe laufen auf eine sich drehende Plattform, die 50 Kühe fasst. Während sich die Plattform dreht, werden die Kühe gemolken und sobald sie wieder am Anfang angekommen sind, können die Kühe wieder rauslaufen.

Vollautomatisierte Melkmaschine

Die Kühe haben alle einen Barcode am Ohr, sodass die Melkmaschine weiß, welche Kuh wieviel Milch gegeben hat, ob diese Kuh krank ist (die Milch also gesondert abgeführt werden muss) etc.
Den Abend haben wir damit verbracht, uns auf das Vorstellungsgespräch am kommenden Tag vorzubereiten. Julian hat sich nämlich auf eine Manager Position in einem Backpacker Hostel beworben.

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