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Das Glück der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde – Reisebericht

Wochenende

Endlich Wochenende! Die letzen Tage fingen früh um 7:30 Uhr an und endeten erst gegen 17 Uhr. Pferde füttern, von den Wiesen holen, putzen, reiten, waschen, Ställe ausmisten, junge Pferde longieren, erneut füttern und alle Pferde zurück auf die Wiese bringen. Im Schnitt hatten wir 10 Pferde pro Tag, manchmal mehr. Das viele Reiten war ich absolut nicht mehr gewohnt, ich hatte Muskelkater überall. Meine Waden waren blau, da ich natürlich keine Reitstiefel mit hatte. Kurz um: ich war heil froh, dass wir das Wochenende frei hatten und nur morgens die 20 Pferde füttern mussten.

Pferde in den Boxen

 

Ankunft von Julian auf der Farm

Am Samstag Abend kam Julian ebenfalls auf die Farm, zusammen haben wir dann das frisch gestrichene, 2te Doppelzimmer bezogen.
Nach einem sehr entspannten Wochenende kamen Sally und Maurice erst gegen Montag Nachmittag wieder an. Die beiden waren das ganze Wochenende über verreist, um Reitunterricht zu geben.
Als ich morgens das erste mal in den Sattel stieg war noch alles gut und Blue ließ sich super reiten.

Kathi reitet Bluewater

Im Galopp fingen dann die Rückenschmerzen an, ich hatte mir einen Nerv eingeklemmt. Da ich auf keinen Fall früher absteigen wollte, ging es weiter im leichten Sitz.

Kathi im Galopp

 

Was von allein kommt, geht auch von alleine…

„Das wird schon wieder weggehen. Ist von allein gekommen, geht auch wieder von allein. Und reiten ist ja gut für den Rücken“, sagte ich mir immer wieder. Doch als ich das zweite Pferd Clooney geritten habe , wurde es nur schlimmer. Naja, Augen zu und durch.

Kathi auf Clooney

Am nächsten Morgen versuchte ich es erneut, doch als ich Blue antrabte merkte ich schon, dass das nichts wird. Clooney versuchte ich erst gar nicht. Also half ich am Boden mit putzen, satteln, waschen und rein- und rausbringen der Pferde. Sally hatte nun auch genügend Zeit zum Reiten, sodass wir nun 20 Pferde pro Tag bewegten.

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Rücken schonen

Die beiden nächsten Tage blieb ich bei meinen Putz- und Helferaufgaben um meinen Rücken zu schonen. In der Zeit, in der Sally, Maurice und Nella reiten waren, habe ich die Zeit genutz und die verbliebenden Gartenmöbel fertig gestrichen.

Kathis gestrichene Gartenmöbel

Mein Rücken wurde allmählich besser, also stieg ich am Freitag erneut in den Sattel, doch mehr als der leichte Sitz war wieder nicht drin. Also konnte ich wieder nur beim Reiten zusehen.

Kathi hilft tatkräftig beim vorbereiten der Pferde

Das Wochenende hatten wir mal wieder frei und die Farm für uns. Morgens wars es unsere einzige Aufgabe, die 20 Pferde zu füttern.
Obwohl meine Rückenschmerzen etwas besser wurden, konnte ich am Montag nur beim Reiten zusehen und am Boden assistieren. Sehr schade, denn es war unser letzter Tag bei Sally, aber nicht zu ändern. Wobei ein letztes kleines Coaching von einer Olympiamedaillengewinnerin schon ziemlich cool gewesen wäre.

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