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Die ersten Tage zu zweit, neue Platzverteilung im Auto und die ersten Tage Farmarbeit – Reisebericht

Kathis erste Tage auf der Farm

Den Sonntag haben wir gemütlich begonnen. Ausschlafen, ausgiebig gefrühstückt und danach bei schönem sonnigen Wetter am Strand spazieren. Das Wetter war zur Begrüßung ideal und glücklicherweise, dank Sonnencreme, gab es auch keinen Sonnenbrand für uns beide.

 

Ahipara Shipwreck Bay

 

Brot backen auf dem Campingplatz

Nachmittags haben wir ein leckeres Brot gebacken und die Verteilung unseres Gepäcks im Auto neu geregelt. Die erste Nacht im Auto haben wir gut überstanden, auch zu zweit ist so ein Honda Odyssey echt angenehm groß. Einzig unsere großen Rucksäcke müssen jetzt Nachts auf die Vordersitze ausweichen, da es nicht genügend Platz unter den Sitzen gibt.

 

Ordnung im Auto. 2 Schlafsäcke, Isomatten und meine tollen Vorhänge.

 

Auswirkungen des Jetlags und der erste erste Arbeitstag auf der Farm

Sonntags Abends ging es sehr früh ins Bett, einerseits weil meine Freundin noch müde vom Flug war, andererseits weil Montag ihr erster Arbeitstag auf der Farm war und wir dafür um 6 Uhr aufstehen müssen.

Montag morgens war das Wetter eher fies, kalt, feucht, leichter Regen. Alles nicht so ideal für einen schönen ersten Arbeitstag. Wir sind früh aufgestanden, haben gefrühstückt und sind dann etwas früher als sonst zur Farm gefahren. Meine Freundin konnte sich passende Gummistiefel und ein Regencape aussuchen. Danach sind wir ins Auto gestiegen und in Richtung Zucchinifeld gefahren.
Gut für den Regen vorbereitet gab es dann für sie eine Einführung durch die Superviserin Glady, welche Größen von Zucchinis wir ernten und welche Größen und Formen wir wegschmeißen.
Nach 4 Stunden ernten war der Tag schnell vorbei und ein angenehmer Einstieg in die Farmarbeit.

Glücklicherweise gab es weniger Rückenschmerzen als erwartet, nur etwas Muskelkater für meine Freundin.

 

Laptop Arbeit und entspannen

Montag Nachmittag wurde das Wetter dann besser, aber nach dem ersten Arbeitstag haben wir nur gemütlich entspannt, gelesen und am Laptop gearbeitet.

Dienstag morgen war das Wetter dann besser, strahlend blauer Himmel und ziemlich früh viel Sonne, ein gefährlicher Tag für Sonnenbrand, aber dank Sonnencreme und Kappe haben wir auch den zweiten Arbeitstag für meine Freundin gut überstanden.

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Einarbeitung beendet

Mittwoch war der erste Tag, an dem meine Freundin ihre Reihe alleine bearbeiten durfte, aber dank der hervorragenden Einweisung durch die Superviserin war auch das kein Problem. Die Zucchinipflanzen sind jetzt nach 8 Wochen auch langsam am Ende, viele vertrocknen bereits und produzieren nicht mehr soviele Zucchinis wie am Anfang. Ich bin gespannt wie lange wir noch Arbeit haben, der ursprüngliche Plan ist eigentlich bis Ende November hier zu bleiben und dann zwei Monate zu reisen. Ob unser Plan aufgeht sehen wir bald. Jeder Backpacker der jetzt geht wird nicht mehr ersetzt da die Saison langsam endet und wir auch schon Kürbis und Wassermelonen pflanzen für die nächste Saison unseres Farmers. Fairerweise muss man aber auch dazu erwähnen, dass es die bisher längste Zucchini Saison seit Jahren ist, normalerweise endet diese bereits Ende Oktober.

 

Bankkonto eröffnen in Kaitaia

Donnerstag haben wir erst auf dem Feld gearbeitet, danach hatten wir einen Termin mit der Bank in Kaitaia um ein Bankkonto für meine Freundin zu eröffnen. Lustigerweise hat natürlich die Kundenhotline den Termin nicht eingetragen, deswegen mussten wir ein paar Minuten warten. Dann aber ging es flott und 30 Minuten später hatten wir ein zweites Konto und konnten mit diesem Konto dann auch direkt die IRD Nummer (Neuseeländische Steuernummer) beantragen. Auf diese Nummer müssen wir jetzt noch 1-2 Wochen warten. Dann kann Sie endlich auch legal ihr Gehalt bekommen. Abends haben wir unser neues Maskottchen im Auto befestigt. Frisch eingetroffen aus Deutschland, reist ab jetzt mit uns durch Neuseeland.

 

Pieps auf seiner Beobachtungsposition.

 

Halt mal kurz in Neuseeland

Freitag hatten wir ebenfalls einen kurzen Arbeitstag, danach haben wir mit ein paar anderen Backpackern das geniale Spiel „Halt mal Kurz“ gespielt. Sehr kurzweilig und ein schöner Zeitvertreib. Vielen Dank an Marc Uwe Kling für diese geniale Umsetzung als Spiel. Hier in Neuseeland kommt dieses Spiel gut an, auch wenn eine korrekte Übersetzung ins Englische nicht immer ganz leicht ist.

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Erste Fahrerfahrungen im Linksverkehr in Kaitaia

Samstag haben wir ebenfalls einen kurzen Tag gehabt, das Wetter war morgens extrem bewölkt und Nachmittags sonnig mit Wolken. Den Weg von der Arbeit durfte ich als Beifahrer genießen, meine Freundin sammelt erste Erfahrungen im Linksverkehr und mit einem großen Minivan. Abgesehen von einem kleinen Verwechsler, Blinker mit Scheibenwischer (da alles genau umgekehrt zu den Deutschen Verhältnissen ist) fährt sie bereits sehr gut.
Nachdem wir von der Arbeit gekommen sind haben wir unsere Wäsche gewaschen und die Wäscheleine ausgiebig genutzt. Dank Wind und Sonne sind die Klamotten vor dem nächsten Regenschauer zum Glück schnell getrocknet.

Samstag Abend haben wir leckere selbstgemachte Pfannkuchen gefuttert und sind entspannt ins Wochenende gestartet.

Habt einen angenehmen Sonntag und bis nächste Woche.

Eure reisenden Zwei, Kathi und Julian

 

 

 

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