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Cape Foulwind, Seehunde und die Pancake Rocks – Reisebericht

Ladepause in Motueka

Da wir unsere technischen Geräte in der Motueka Library nicht laden konnten, sind wir am Samstag morgen in die Library nach Richmond gefahren. Zum frühen Nachmittag hin haben wir uns auf den Weg nach Nelson gemacht um 2 Tattoostudios zu besuchen – ein Erinnerungsstück, welches unter die Haut geht, darf natürlich nicht fehlen! (Wenn nichts dazwischen kommt ist es im Mai dann soweit.)
Auf dem Weg nach Nelson sind uns erst eine Corvette, dann 3 und dann ganz viele Corvettes entgegen gekommen. Denn in Nelson gab es über das Wochenende ein großes Corvette treffen, leider nicht zugänglich für die Öffentlichkeit.

Durch Zufall haben wir in einem Park (Queens Gardens) unsere Freundin wieder getroffen und haben den Nachmittag mit ihr zusammen am Hafen verbracht, nachdem wir bei Penguino noch schnell ein Eis essen waren.

Penguino Eis, super lecker!

 

Freedom Camping in Wakefield

Am Abend sind wir zu einem Free-Spot in Wakefield gefahren und haben einen gemütlichen Spieleabend im Auto verbracht.

Der Sonntag startete für uns mit ausschlafen und Arbeit am Laptop. Zum Nachmittag hin schrieb unsere Freundin ob wir mit ihr zum Strand nach Rabbit Island kommen wollen – natürlich wollten wir! Die Sonne schien, das Meer war warm und so haben wir einen wundervollen Tag am Strand mit bester Aussicht genossen.

Rabbit Island

Zum Abend hin sind wir zurück zum Free-Spot in Wakefield gefahren. Mit einem erfrischenden Bad im Fluss, um das Salzwasser zu entfernen, haben wir einen gemütlichen Abend eingeläutet.

 

Kiwiberries Ernte und unzuverlässige Arbeitgeber

Ursprünglich wollten wir auf einer Kiwiberry Farm arbeiten und hatten 2 Nummern bekommen um uns zu bewerben. Leider haben wir bei beiden nie jemanden erreicht und auch keine Rückmeldung bekommen, desswegen entschieden wir uns am Montag dazu weiter zu fahren. Als ersten Stop haben wir am Lake Rotoroa gehalten, ein wunderschöner See, mit Bergen im Hintergrund.

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Lake Rotoroa

 

Sandflies am Lake Rotoroa

Leider gab es auch Millionen Sandflies, die uns ganz schön zerstochen haben… Nach einigen Bildern sind wir dann schnell wieder ins Auto gesprungen und gefahren und näherten uns immer weiter den Bergen und ihren beeindruckenden Aussichtspunkten.
Unseren nächsten Stop haben wir an einer Hängebrücke gemacht die ca 30m über einem Fluss hängt. Unten am Ufer haben wir einen Goldgräber gesehen – die Region an der Westküste hat noch einige Stellen an denen das Schürfen nach Gold erlaubt und sogar erfolgversprechend ist!

Goldgräber links unten in der Ecke.

Am späten Nachmittag haben wir das Cape Foulwind erreicht und haben einen kurzen Spaziergang zu einer Seehund Kolonie unternommen. Die kleinen Heuler haben in einem kleinen Pool gespielt während sich die großen Seehunde auf Felsen gesonnt haben. Mit etwas Glück kann man hier auch Pinguine sehen, leider blieb uns dieses Glück verwehrt.

Panorama Cape Foulwind

Die Nacht wollten wir im Punakaiki Beach Camp verbringen, denn kostenlose Campingplatz gibt es hier kaum. Beim Einchecken haben wir erfahren, dass die nur 1km entfernten Pancake Rocks bei Flut wirklich beeindruckend sein sollen und dass gerade Flut sei. Dieses Spektakel wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so sind wir zu den Pancake Rocks gefahren. Ein wirklich schön gemachter Weg führt an den seltsam anmutenden Steinformationen entlang und bietet eine fantastische Sicht über das Meer und die Wellen.

Pancake Rocks Neuseeland

Einige dieser Pancake Rocks haben so genannte „blowholes“, bei Flut läuft das Wasser durch diese durch und spritzt bis zu 30m hoch! Wirklich beeindruckenden und bei Sonnenuntergang gang besonders schön.

 
Blowholes bei Flut an den Pancake Rocks

Gegen 21 Uhr waren wir auf dem Campingplatz und nach einer heißen Dusche und schnellem Abendessen ging es führ uns endlich ins Bett.

Den Dienstag morgen haben wir früh gestartet. Nach dem Frühstück sind wir zügig aufgebrochen und haben nach nur wenigen Kilometern einen Stop für eine kleine Wanderung eingelegt. Der Weg (ein Teil des Inland Tracks) begann mit einer langen Hängebrücke und führte vorerst durch Farmland.

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Hängebrücke über den Fluss

 

 

Durch ein kleines Tor erreichte man völlig unerwartet Urwald. Ein leicht modriger Waldduft, Farn, Palmen, Bäume, versteckte Wasserfälle… es hätte uns nicht überrascht, wäre uns ein kleiner Dinosaurier über den Weg gelaufen.

Track durch den Urwald

Nach diesem schönen Spaziergang ging unsere Fahrt weiter durch die Berge, vorbei an steilen Klippen und entlang am Meer. Bei dem Strongmen Goldminen Denkmal haben wir erneut kurze Rast eingelegt und die Aussicht auf das blaue Meer, die Berge mit ihrem tiefen Grün und den Wolken vergangenen Gipfeln genossen.

Aussicht auf den Strand und die Steilküste

Unser nächster Halt war in Greymouth, wir brauchten unbedingt Insektenspray! Die Sandflies an der Westküste sind wirklich lästig… Den Nachmittag haben wir an einem Aussichtspunkt in Hafennähe verbracht und Surfern dabei zugesehen, wie sie gegen die Wellen gekämpft haben. Am Abend waren wir auf dem Goldborogh DoC Campingplatz. Ein wirklich schöner Platz mit einigen Wanderwegen, einem kleinen Fluss und echten Goldgräbern. Auch hier ist die Geschichte wieder sehr lebendig und die Goldgräber gehen noch jeden Tag an den Fluss und suchen nach Gold (teilweise sogar erfolgreich).

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