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Unsere Top 5 Sehenswürdigkeiten in der Hawkes Bay – Backpacker Tipps

Was du dir in der Hawkes Bay unbedingt ansehen solltest

Heute gibt es unsere persönliche Top 5 für die Hawkes Bay in Neuseeland.
Finde heraus welche Orte wir am schönsten fanden und warum. Viel Spaß beim Lesen. Und wir freuen uns über deinen Tipp was dir ebenfalls gut gefallen hat. Am liebsten als Kommentar hier unter den Artikel.

 

Urewera Nationalpark – Lake Waikaremoana

Im Urewera Nationalpark liegt der erste Great Walk Neuseelands, welcher um seinen Namensgeber führt, den Lake Waikaremoana. Der See entstand vor 22000 Jahren bei einem Erdrutsch wodurch der Waikaretaheke River aufgestaut wurde. Heute ist der See mit seinem glasklaren Wasser 54km^2 groß und an seiner tiefsten Stelle 248m tief (im Durchschnitt etwa 100m.) Neben dem Great Walk gibt es viele weitere Wanderwege – manche nur 30 Minuten, andere 6 Stunden. Von „Lou's Lookout“ hat man einen traumhaften Blick über den See und die umliegenden Berge. In „Rosie's Bay“ kann man direkt neben dem Gebirgssee schlafen. Auf 600 Höhenmetern gelegen und durch die Bergflüsse gespeist, ist der See glasklar (man kann den Grund noch sehen, obwohl man schon sehr lange nicht mehr stehen kann) und eiskalt. In wolkenlosen Nächten spiegeln sich die Sterne und der Mond auf dem spiegelglatten See.

 

Aussicht auf Lake Waikaremoana

Ausblick von Lou's Lookout auf den Lake Waikaremoana

 

Cape Kidnappers

Cape Kidnappers – das Cape der Tölpel! Es gibt keine Straße, die einen zu diesen wunderbaren Tieren bringt. Das heißt man wandert etwa 10km (3 Stunden) hin oder bucht eine Tour und lässt sich von einem Traktor über den Strand ziehen. Bei der Wanderung sollte man die Gezeiten nicht unterschätzen: 2 Stunden nach der Flut kann man los, die beste Uhrzeit für den Rückweg wird täglich vom DoC (Department of Conservation) am Picknicks-Platz ausgehängt.

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Nachdem man entlang des wundervollen Strandes gewandert ist und die geologischen Besonderheiten der Klippen zur rechten genossen hat, erreicht man die erste Kolonie am „Black Reef“ mit ca. 1500 Vögeln. 1km weiter befindet sich die Hauptkolonie mit 2000 Tölpeln. 1 Monat alte Küken haben ihr flauschig weißes Gefieder, mit 3 Monaten wird es grauer bis es sich schließlich der Farbe der alten Tiere angleicht. Mit etwa 6 Monaten fliegen die Jungtiere nach Australien und bleiben für 3-4 Jahre. Danach kommen sie für ihre eigene, erste Brut zurück an die Westküste Neuseelands.

 

Basstölpel am Cape Kidnappers

Die Basstölpel Kolonie am Cape Kidnappers

 

Maraetotara Falls

Der Wasserfall ist mit etwa 5m Höhe und 15m Breite bei weitem nicht der spektakulärste Wasserfall, aber definitiv einen Besuch wert. Das eigentlich spektakuläre ist nämlich der Pool vor den Wasserfällen! Neben eiskaltem Wasser erwartet einen ein so tiefer Pool, dass man von dem Wasserfall gefahrlos in den Pool springen kann. Des Weiteren gibt es ein Schwingseil, mit dem man sich aus 5m Höhe in den Pool schwingen lassen kann. Die Maraetotara Falls sind ein beliebtes Ziel für jede Altersgruppe und daher gerade am Wochenende oder Feiertagen ab mittags hoffnungslos überfüllt. Wer am Morgen da ist, hat den Pool jedoch fast für sich allein!

 

Die Maraetotara Falls in Neuseeland

Ein schöner Platz zum schwimmen, die Maraetotara Falls

 

Te Mata Peak

Der Legende nach herrschte Krieg zwischen 2 Völkern. Um den Krieg zu stoppen, sollte ‚Hinerakau‘, die Tochter des Sheriffs ‚Pakipaki‘, den Riesen ‚Te Mata‘ verführen und seine Gedanken vom Krieg ablenken. Der Plan ging auf, der Krieg kam zum Erliegen, doch ‚Hinerakau‘ erlag ebenfalls – nämlich ‚Te Mata‘.
Um die ungewöhnliche Liebesbeziehung zwischen den beiden zu beenden, gab das Volk dem Riesen unmögliche Aufgaben um seine Liebe zu beweisen. Seine letzte Aufgabe war es, sich durch einen Berg zu essen, damit das Volk einen besseren Blick auf das Tal hatte. ‚Te Mata‘ starb bei dieser Aufgabe und formte mit seinem Körper die Berge, die heute ‚Te Mata Peak‘ heißen. Neben seinem Biss im Felsen soll man seine Konturen noch erkennen, von Kopf bis Fuß – und mit Erektion.
Heute ist Te Mata Peak ein schöner Aussichtspunkt mit einigen Wanderwegen, einer Mountainbike Strecke und vielen Informationstafeln. Bei gutem Wetter kann man auf die umliegenden Felder und Städte schauen.

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Die Aussicht vom Te Mata Peak auf die umliegenden Wiesen

Die Aussicht vom Te Mata Peak auf die umliegenden Hügel und Wiesen

 

Ocean Beach

Weißer Sandstrand, endloses blaues Meer und eine starke Strömung – dies findet sich alles am Ozean Beach. Trotz der „strong current“ (starken Strömungs) Warnschilder, ist ein Bereich des langen Strandes oft fürs schwimmen zugänglich und mit einem Bademeister gesichert. Dieser Bereich ist zwar relativ voll aber gerade deswegen ein Sprung ins kühle Nass wert. Die Wellen sind ideal um sich darauf treiben zu lassen, egal ob mit oder ohne Bodyboard. Die Leute um einen herumgeben zum einen Sicherheit und zum anderen hat der ein oder andere immer eine lustige Idee und sorgt für noch mehr Spaß.

 

Ocean Beach mit vielen Menschen

Ocean Beach ist ein beliebter und schöner Strand in der Hawkes Bay

 

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