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Skurriler Point, ein versteinerter Wald und „Demolition World“ – Reisebericht

Am Montag morgen sah es noch immer schwer nach Regen aus und so beschlossen wir einen Tag in der Library in Invercargill zu verbringen. Das Wetter wurde bis zum Nachmittag leider nicht besser, es war kalt, windig und nass – eigentlich perfektes Sauna Wetter. Durch einen glücklichen Zufall haben wir ein Schwimmbad in der Nähe gefunden, welches eine Sauna anbot! Der Abend war gerettet. Es gab neben der Sauna ein großes Becken zum Schwimmen, ein kleines Wellenbad, Rutschen, einen Eispool (12°C) und einen heißen Pool.

 

Southland Aquatic Centre

 

Die Nacht haben wir erneut auf dem Free-Spot an der Aparima Brigde verbracht.

Southland Museum & Art Gallery

Den nächsten Morgen haben wir im Southland Museum & Art Gallery verbracht. Ein spannendes Museum welches von der Geschichte Neuseelands berichtet. Es beginnt vor über 100 Millionen Jahren und zeigt wann sich Neuseeland von der großen Landmasse gespalten hat, welche Tiere sich wie entwickelt haben, es zeigt Skelette von Vögeln, Kunstwerke der frühen Maoris und wie diese sich entwickelt haben.

 

Reptilien Bronzestatue vor dem Museum

Es berichtet von Expeditionen zur Antarktis, erzählt über die Walfänger und zeigt den Werdegang des Erfinders der „Indianer“ mit all seinen Geschwindigkeitsrekorden in der Salzwüste der USA.

Demolition World

Nachdem wir mehr als den halben Tag im Museum verbracht haben, hatten wir nur kurz Zeit für den wahrscheinlich skurrilsten Ort, den wir bisher gesehen hatten – Demolition World. Eine kleine nachgebaute Stadt in einem völlig überwucherten Garten. Es war chaotisch und doch hatte alles seinen festen Platz, kaputte Schaufensterpuppen standen oder saßen in den kleinen Hütten, alles was nirgends mehr gebraucht wird, findet hier seinen Platz. Es war faszinierend und unheimlich zu gleich.

Auch ein altes Krankenhaus gab es bei Demolition World.

Eine Stunde später erreichten wir Bluff. Von einem Aussichtspunkt auf einem Hügel konnte man Steward Island, das Meer und das Inland überblicken.

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Blick vom Bluff Hill Lookout

Am Abend sind wir auf den Free-Spot „Moray Terrace“ gefahren.

Dreifacher Geburtstag – Happy Quietschday

Der Mittwoch morgen fing mit ausschlafen und Geburtstagsmuffin an, unsere 2 Quitscheentchen wurden 1 Jahr alt, sie waren nämlich letztes Jahr mein Geburtstagsgeschenk an Julian.

Geburtstagsparty im Auto

Nach einem entspannten Morgen sind wir zum Waipapa Point Lighthouse gefahren. Der Leuchtturm war nicht all zu spannend, anders als seine Entstehungsgeschichte. Er wurde nur errichtet, weil ca. 1880 ein Schiff am Riff zerschellte und dabei über 120 Menschen ihr Leben verloren. Innerhalb von 5 Jahren war der Leuchtturm geplant, errichtet und in Betrieb genommen worden.

Waipapa Point Lighthouse

Am Strand haben wir einige Seelöwen gesehen und 2 Jungtiere konnten wir bei einem spielerischen Kräftemessen beobachten.

Seelöwenbabies beim kräftemessen

Slope Point

Zum Mittag hin haben wir Slope Point erreicht, den südlichsten Punkt der Südinsel. Ca. 10 Minuten läuft man über grüne Wiesen und erreicht die Steilküste, von der aus man einen traumhaften Blick über das Meer hat.

Wir beide am Slope Point in Neuseeland.

Außer ein paar Kühen, dem Ausblick und einem Schild gibt es hier nichts zu finden, und trotzdem oder gerade deswegen ist der Ort wirklich schön.

Reise in die USA? Niagara Falls

Da es Julians Geburtstag war, wollten wir etwas wirklich außergewöhnliches machen – also sind wir kurzerhand zu den Niagara Falls gefahren!

Leider nur zu den neuseeländischen. Der Besitzer des Grundstückes fand die echten Niagarafälle in Nordamerika so beeindruckend, dass er den Wasserfall bei sich nach diesen benannt hat.

Julian bei den Niagara Fällen in Neuseeland

Nach dem Miniatur-Wasserfall ging es 170 Millionen Jahre in der Zeit zurück- in den „Petrified Forest“. Bei Ebbe kann man hier versteinerte Baumstümpfe und – stämme sehen, welche durch Vulkanasche versteinert wurden.

Petrified Forest in Neuseeland

Gleichzeitig nisten am Klippenrand Yellow Eyed Penguins, welche man mit ein wenig Glück zur Dämmerung hin sehen kann. Von einem Hügel aus direkt neben dem Strand hatte man eine hervorragende Sicht über das Meer.
Wir haben zwar leider keine Pinguine gesehen, dafür aber Hektor-Delfine und einen sogar beim springen (Hektor-Delfine springen nur äußerst selten).

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Die Nacht haben wir im „Weirs Beach Recreation Reserve“ verbracht.

Weirs Beach Recreation Reserve, Camping direkt am Meer

 

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