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Weiter geht die Reise – Castle Point, Rivendell und Cape Palliser – Reisebericht

Arbeitslos bei Gourmet Blueberry

Montag morgen hatten wir immer noch keine Arbeit bei Gourmet Blueberry, mittlerweile schon den fünften Tag in Folge. Wir beschlossen daher unseren Weg Richtung Süden fortzusetzen. Ein letztes Mal haben wir den Ofen zum Brot backen genutzt und sind gegen Mittag los gefahren.
Unseren ersten Stopp haben wir zwischen Porangahau und Wimbledon eingelegt, am längsten Ortsnamen der Welt! Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu.

Der längste Ortsname der Welt.

 

Waihi Falls

Weiter ging es durch wunderschöne Landschaft zu den Waihi Falls. Ein kurzer 10 minütiger Walk führt an die beeindruckend schönen Wasserfälle.

Waihi Falls Neuseeland

Wer mag kann im Pool schwimmen, ein Stück die Felswand hinauf klettern und in den Pool springen. Die Landschaft und das Tosen der Wasserfälle kann man natürlich auch ohne schwimmen sehr genießen! Ein wirklich schöner Ort für einen entspannten Nachmittag.

 

Freedom Camping Alfredton Domain

Zum Abend hin haben wir uns einen kostenlosen Campingplatz in Alfredton gesucht. Entschieden haben wir uns für Alfredton Domain. Hier gibt es eine riesige Wiese, fließend Wasser und jede Menge Schafe die frei herumlaufen! Den Abend haben wir damit verbracht Karten zu spielen und den Schafen zu zusehen.

 

Alfredton Domain Campground

 

Castlepoint Leuchtturm

Am nächsten morgen ging es weiter zum Castlepoint. Es gab einen Leuchtturm, tolles Wetter und eine hervorragende Sicht über die Klippen und das Meer.

Castlepoint Neuseeland

Unter dem Leuchtturm sollte man bei Ebbe den Eingang zu einer Höhle finden können, welche wir natürlich sehen wollten. Wir hatten Glück, denn es war Ebbe als wir vom Leuchtturm zurück kamen. Also haben wir uns auf die Suche gemacht und sind an den steilen Klippen über die herab gestürzten Felsen geklettert. Ein plötzliches knurren ließ uns kurz zusammen fahren, wir sind einem Seehund ein wenig zu nah gekommen!

Seehund gut getarnt. Habe das Foto etwas vergrößert weil er sonst sehr unkenntlich gewesen wäre.
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Nachdem wir alle 3 uns wieder etwas gefasst hatten, haben wir unseren Weg fortgesetzt. Leider haben wir den Eingang nicht gefunden, wir vermuten, dass er durch einen Erdrutsch verschlossen wurde. Auf dem Rückweg haben wir dem Seehund noch etwas beim sonnen zugesehen.

 

Freedom Camping an der Lake Wairarapa Domain

Zum Abend hin haben wir den „Lake Wairarapa Domain Camping“ angesteuert. Dank starkem Wind (wirklich starkem! Wind) haben wir gemütlich im Auto gesessen und die Zeit genutzt um erneut nach Arbeit zu suchen. Die Ausläufer des Sturmes hatten glücklicherweise keinen Einfluss auf den Sonnenuntergang, sodass wir diesen in seiner vollen, roten Pracht bewundern konnten!

Am nächsten morgen sind wir zum frühstücken nach „Dorset Square Featherston“, einem Park mit Picknick-Tischen, gefahren. Das Wetter sah stürmisch und regnerisch aus, doch wir hatten Glück und konnten im Trockenen mit allerdings heftigen Windböen frühstücken. Unser Ziel für den Abend war das Cape Palliser und die nahe gelegene Ngawi Camping Area. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Zwischenstop in Rivendell eingelegt; einem Drehort von Herr der Ringe!

Kulisse von Herr der Ringe 1999/2000 Rivendell

 

Besuch am Drehort von Herr der Ringe

Auch wenn die Kulissen schon seit dem Jahr 2000 abgebaut sind, erinnern viele Schilder, Bilder und Beschreibungen an den Ort aus Mittelerde in dem die Elben wohnen. Ein Torbogen, in halber Größe des Originals, wurde vor einigen Jahren  als Erinnerung aufgestellt.

Neben Rivendell gibt es einen Regenwald, durch den viele Wanderwege führen. Wir wollten uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen und sind einen 10 minütigen Rundweg gelaufen, der mit vielen Informationstafeln versehen war.

Hängebrücke zum Rundweg durch den Urwald

 

Cape Palliser und viel Wind

100km waren es bis zum Cape Palliser, der Wind wurde stärker, es fing an zu regnen und die Straße führte uns ins Gebirge. Auf 555m Höhe gab es einen Aussichtspunkt und bei gutem Wetter hätte man mehrere Kilometer über die umliegenden Berge und Täler schauen können. Die Ausläufer des Sturmes verfolgten uns immernoch, sodass wir mit Wolken verhangene Bergspitzen zu sehen bekamen.

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Remutaka Pass 555m hoch

Zum frühen Abend hin erreichten wir das Cape Palliser mit seinem Leuchtturm. Eine Treppe mit 251 Stufen führt direkt zu diesem und bietet eine wundervolle Aussicht über die Bucht, den Strand und das Meer um einen herum.

Cape Palliser Leuchtturm mit seinen 251 Stufen

 

Cape Palliser und ein Traum von Sonnenuntergang

Die Windböen erreichten 50+km/h und machten es einem schwer zu stehen oder zu gehen. Den Abend haben wir daher erneut im vom Wind wackelnden Auto mit Karten spielen verbracht. Der kostenlose Campingplatz liegt direkt am Meer und wir konnten einen wundervollen Sonnenuntergang beobachten!

Sonnenuntergang am Cape Palliser

 

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