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Cape der Tölpel und das National Aquarium – Reisebericht

Nochmal arbeitslos

Auch am Freitag hatten wir leider keine Arbeit und konnten den Tag nutzen um nach Napier in die Library zu fahren. Laptop und Co. laden, kostenloses WLAN und Schutz vor der Hitze! Die Temperaturen kletterten auf +30°C. Zum Nachmittag hin haben wir Sonne doch noch genossen, erneut Brot gebacken und den Abend mit Spielen verbracht.

Leckeres selbstgebackenes Vollkornbrot

 

Wanderung zum Cape Kidnapper

Am Samstag sind wir früh aufgestanden, denn wir wollten nun endlich zum Cape Kidnapper. Die letzten Tage waren die Gezeiten leider ungünstig gelegen, doch jetzt passte es perfekt! Ca. 10 km am Strand entlang kann man zum Cape wandern um die Tölpel zu sehen. Mehrere Kolonien von 3000-4500 Tieren niesten, brüten und ziehen ihre Junge dort auf. 2 Stunden nach der Flut sind wir aufgebrochen und zwischen Meer und steilen Klippen entlang gewandert.

Felsformationen auf dem Weg zu Cape Kidnappers

 

Basstölpel Kolonien

An einigen Stellen hatte sich die Flut noch nicht weit genug zurück gezogen, sodass wir Barfuß durchs Meer waten mussten um unseren Weg fortzusetzen. Am  „Black Reef“ konnten wir die erste Kolonie beobachten.

Kleine Basstölpel Kolonie

Die weißen flauschig aussehenden Küken sind etwa 1 Monat alt, mit 3 Monaten werden sie grau und verlieren ab dann ihren Flaum bis sie mit etwa 4 Monaten das Gefieder der alt Vögel annehmen. Ab dann brechen sie auf nach Australien wo sie 3-4 Jahre bleiben bevor sie für ihre erste eigene Brut zurück kehren.

Tölpel sind in ganz Neuseeland verbreitet und viel an der Westküste zu finden.

Tölpel Kolonien in Neuseeland

 

 

Nach 7 Stunden waren wir wieder zurück am Campingplatz. Wer nicht zu Fuß laufen möchte, kann eine geführte „Gannet Reserve Adventure“ Tour buchen oder mit dem Quad hin fahren.
Den Abend haben wir entspannt ausklingen lassen.

 

Regen und ein Besuch im National Aquarium Napier

Am Sonntag war Regen angesagt. Perfektes Wetter für einen Besuch im „National Aquarium of New Zealand“ in Napier. Um 9:30 Uhr haben wir die erste Pinguin-Fütterung mitbekommen. Die einst Little-blue-Penguins wurden umbenannt in „little Penguins“, weil nicht alle den typischen blauen Schimmer im Gefieder aufweisen.

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Pinguine sind so süß

 Weiter ging es um 10 Uhr mit der Fütterung im „Pania Reef“. Ein Taucher hat die Fische per Hand gefüttert und es gab viele lustige und interessante Informationen zu allen Fischen.

Taucher im Aquarium

Nach dem wir auch die zweite Fütterung der Pinguine gesehen hatten, wurden um 14 Uhr die Haie gefüttert. In einem Tunnel konnte man direkt unter den Fischen, Haien und Stachelrochen stehen und dem Taucher erneut beim Füttern zusehen.

Das Aquarium ist wirklich schön gemacht, sehr informativ und bietet sogar ein Kiwi-Haus! Wir hatten das Glück, dass wir 2 Kiwis beobachten konnten welche gerade am spielen waren! (sowas von niedlich!!)
Zurück am Campingplatz haben wir die ersten Host angeschrieben und hoffen, dass wir bald einen neuen Platz zum arbeiten oder woofen bekommen, denn Gourmet Blueberry lässt momentan immer noch nur Team Blau arbeiten.

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