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Mega schön: Mahia Peninsula & Lake Waikaremoana

Sonnenaufgang am Meer

Um 5:30 klingelte der Wecker, Sonnenaufgang. Der Himmel färbte sich bereits in allen nur erdenklichen Farbtönen von orange über rot zu pink. Die Sonne spiegelte sich bereits im Meer und nachdem wir viele Fotos gemacht haben, stand sie schon deutlich über diesem. Der Himmel hatte ein intensives blau und die weißen Wolken bildeten einen wunderschönen Kontrast.

Sonnenaufgang am Strand.

 

Auf dem Weg nach Gisborne

Trotzdem wollten wir noch etwas schlafen und haben uns wieder hingelegt. Um 8 Uhr sind wir erneut aufgestanden, um 10 Uhr haben wir uns auf den Weg nach Gisborne in die Stadt gemacht. Wir wollten uns in der I-Site nach Tageswanderungen erkundigen, zudem mussten wir tanken und einkaufen. Nach dem wir den Vormittag in der Stadt verbracht hatten, sind wir weiter Richtung Mahia Peninsula gefahren. Auf dem Weg haben wir einen kurzen Abstecher zu den Rere Falls gemacht. Mit einer geschätzten Höhe von 6-8 Metern sind dies zwar bei weitem nicht die größten aber die bisher breitesten Falls die wir besucht haben.

Rere Falls

Bei gutem Wetter kann man sich sogar direkt unter den Wasserfall stellen, solange man das Schild am Eingang, dass die Wasserqualität nicht gut sei und empfiehlt besser nicht schwimmen zu gehen, ignoriert.
2,5 km weiter die Straße runter haben wir erneut bei den Rere „Wasserrutschen“ halt gemacht. Das Flussbett fällt hier in einer Steigerung ab, welche sich gut zum rutschen eignet, eine natürliche Wasserrutsche sozusagen. Wir hatten weder die passende Kleidung (Neoprenanzug), noch ein geeignetes Bord, aber wir haben hier 5 Mutige angetroffen, die bestens vorbereitet waren. Es war ein heiden Spaß ihnen zuzusehen!

Rere Natural Rock Slide
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Der schönste Sonnenuntergang Neuseelands

Ohne weiteren Zwischenstopp sind wir danach zu dem Free-Spot auf der Halbinsel gefahren. Direkt an einer Lagune gelegen in einem kleinen Tal, wirklich schön. Am Abend hatten wir einen fantastischen Sonnenuntergang, der Himmel und die vielen Wolken färbten sich in den intensivsten rot, pink, orange und lila Tönen, die wir je beobachten konnten. Dank der Flut, welche die Lagune mit Wasser gefüllt hatte, spiegelte sich der Himmel traumhaft schön auf der Wasseroberfläche. Ein absolut magischer Sonnenuntergang!

Sonnenuntergang an der Mahia Peninsula Lagune.

Am Freitag morgen sind wir von Mahia Peninsula Richtung Lake Waikaremoana gestartet. Unseren einzigen Zwischenstopp haben wir bei den Te Reinga Falls eingelegt. Der Wasserfall geht direkt von einem Fluss ab, das Wasser hatte vor einiger Zeit eine Steinwand durchbrochen und so die Te Reinga Falls geschaffen.

Te Reinga Falls, Blick vom Aussichtspunkt.

 

Maori Legende zu den Te Reinga Falls

Auf einem Schild konnten wir die Legende zu der Entstehung der Falls lesen: zwei Flussgeister, Bruder und Schwester, hatten ein Rennen zum Meer, beide wählten unterschiedliche Flüsse, bis sie kurz vor dem Ziel im gleichen Fluss waren. Als der Bruder sah, dass seine Schwester ihm voraus war, brach er ein Loch in die Felswand um eine Abkürzung zu nehmen und das Rennen zu gewinnen. So entstanden die Te Reinga Falls. Die Schwester, vom Betrug enttäuscht, soll heute noch im Fluss nahe des Wasserfalles über Angler und Wanderer wachen.

Der Durchbruch der zum Sieg verhalf.

 

Auf dem Weg zum Lake Waikaremoana

Nachdem wir noch ein wenig die Sonne genossen hatten, ging es weiter zum Lake Waikaremoana. Hier sind neben einem der Great Walks noch zahlreiche kürzere Wanderwege und Campgrounds. Für die erste Nacht haben wir uns für Rosie’s Bay entschieden, der einzige Free-Spot in der Gegend. Gegen frühen Nachmittag erreichten wir den kleinen Campground. Eine kleine Gravelroad die in einem See endet. Am Straßenrand kann man parken oder sein Zelt aufschlagen. Der See ist umgeben von Bergen und Grün, er schimmert blau, türkis bis hin zu grün und ist Kristall klar.

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Unser Auto ist das mit dem roten Pfeil. Rosie’s Bay Campsite

 

Strahlender Sonnenschein und ideale Bedingungen

Als wir ankamen war der Himmel strahlend blau und wolkenlos, es waren 25°C und der See bot eine herrliche Erfrischung! Er ist auf etwa 580 Höhenmetern gelegen und eiskalt. Nach wenigen geschwommenen Metern wird der See so tief, dass stehen nicht mehr möglich ist, den Grund sieht man weiterhin. Im Schnitt ist er etwa 100m tief. Abends wurde es dank wolkenlosem Himmel und der Höhe recht kühl, zudem waren Unmengen an Sandflies unterwegs. Die Nacht war dementsprechend ziemlich kalt! Aber wir hatten nochmal einen super beindruckenden Sonnenuntergang hinter den Bergen, wenn auch diesmal nicht so bunt wie zuvor an der Peninsula.

 

Sonnenuntergang an Rosie’s Bay.

 

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