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Unsere persönlichen Top 10 Highlights in der Canterbury Region – Backpacker Tipps

Hier kannst du unsere persönlichen Highlights aus der Canterbury Region finden

Die Canterbury Region erstreckt sich Rund um Christchurch. Neben Kaikoura gehört auch der Arthurs Pass und die Banks Peninsula zur Canterbury Region. Es gibt viele schöne Plätze zu entdecken, einige die nicht jeder im Kopf hat. Viel Spaß beim Entdecken unserer persönlichen Highlights der Canterbury Region.

 

Banks Peninsula

Die Banks Peninsula liegt östlich von Christchurch und beinhaltet einige kleinere Hügel. Der höchste Berg ist Mount Herbert. Auch die kleine ehemals französische Stadt Akaroa liegt auf der Banks Peninsula. Akaroa ist besonders berühmt für die französischen Gebäude und die Chance auf Delfintouren in der vor Akaroa liegenden Bucht.

Für besonders schöne Aussichten auf die Bucht und Berge können wir die sogenannte Summit Road empfehlen. Aber Vorsicht mit größeren Fahrzeugen, denn die Straße ist eng, kurvig und schlängelt sich entlang der Bergrücken. Daher immer langsam und gemütlich fahren. Im Winter gilt besondere Vorsicht denn es kann hier auch schnell glatt werden.

 

Blick auf die Banks Peninsula

Die schönen Buchten der Banks Peninsula laden zum entdecken ein

 

Tasman Glacier

Im Mt. Cook Nationalpark gelegen befindet sich der 27km lange, 3km breite und 600m dicke Tasman Glacier, gerade mal 5km von der Spitze des Mt. Cook entfernt. Vom Tasman Glacier Car Park aus führen einige Wanderungen zu spektakulären Szenen. Den Blue Lake (der mittlerweile grün ist) erreicht man nach 10 Minuten, weitere 20 Minuten bergauf steht man oberhalb des Tasman Lakes, in dem sogar kleine Eisberge umhertreiben. 7km lang, 2 km breit, 245m tief und weiterhin befindet sich der Tasman Gletscher im Wachstum. Durch das starke Erdbeben 2011 in Christchurch sind rund 30 Millionen Tonnen Eis vom Gletscher abgestürzt und haben eine 3 1/2 m hohe Flutwelle ausgelöst. Der Tasman Glacier ist Neuseelands größter Gletscher, im Winter fallen rund 50m Schnee, im Sommer verbleiben 7m. Die Aussicht von dort ist atemberaubend und einzigartig schön. Im Winter ist es je nach Wetter nicht möglich dort hin zu fahren. Im Sommer bei klarem Wetter ist es dafür umso schöner.

 

Der Gletscher am Tasman Valley

Die Aussicht auf den Tasman Valley Gletscher und See

 

Arthurs Pass

Wir befinden uns im Jahre 1864, an der Westküste wurde gerade Gold gefunden, als Arthur Dudley Dobson die Straße über den Pass entdeckt. Mit Einsetzen des Goldrausches an der Westküste forderten die Bewohner der Ostküste einen schnellen Weg um ebenfalls teilhaben zu können. Der direkte Weg führte also über den Pass. Mit Schaufel und Spitzhacke wurde die Straße in den Berg getrieben.
Heute ist der Arthurs Pass die schönste der 3 Passstraßen und auf 920m gelegen. An den vielen Aussichtspunkten, an denen man die traumhafte Landschaft bewundern kann, treiben die frechen Keas ihr Unwesen und lauern unbewachten Gummidichtungen auf. An der Devils Corner befindet sich die wohl beste Aussicht. Die Straße hat hier ein Gefälle von 16% und die Schlucht, welche von einer 300m langen Brücke überspannt wird, scheint schier bodenlos.

 

Die Berge um Arthurs Pass

Arthurs Pass und die umliegenden Berge

 

Mount Fyffe

Mount Fyffe liegt in der Nähe von Kaikoura und ermöglicht dir eine tolle Wanderung auf den Mount Fyffe Summit. Nur im Sommer zu empfehlen, kannst du von dort auf 1602 Metern Höhe vom Gipfel aus perfekt eine 360 Grad Aussicht genießen. Die Wanderung dauert je nach Kondition und Ausdauer zwischen vier bis 6 Stunden Return. Am Fuße gibt es einen kleinen Parkplatz, von dort aus geht es einen breiten und steilen Weg hinauf in Richtung Gipfel. Zwischendurch gibt es mehrere Plätze um die Aussicht zu genießen, außerdem gibt es auf 1100 Höhenmetern auch eine Berghütte. Für eine entspannte Nacht mit passendem Schlafsack kannst du dir beim DOC auch ein Hüttenticket für diese wunderbare Hütte besorgen. Insgesamt haben wir die Wanderung zum Mount Fyffe Summit bereits zweimal gemacht. Einmal im Februar wo es problemlos möglich war. Der zweite Versuch war im September, da lag ab ca. 1300 Höhenmetern noch viel Schnee und wir haben es nicht bis zum Gipfel geschafft. Daher kontrolliere unbedingt vor deiner Wanderung auch den Wetterbericht für den jeweiligen Tag.

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Aussicht vom Berggipfel des Mt. Fyffe

Blick vom Mt. Fyffe Summit auf Kaikoura

 

Mt. Cook

Aoraki/Mt. Cook, wie er offiziell heißt, ist Neuseelands höchster Berg, sein Gipfel befindet sich auf 3724m Höhe. Mitten im Mt. Cook Nationalpark gelegen, ist man von malerischen Landschaften umgeben. Der Nationalpark ist 707km² groß und umfasst unzählige Gipfel über 2000m, 40% des Parks bestehen aus Gletscher. Vom Parkplatz aus gibt es zahlreiche Wanderungen, die einen zu Gletscherseen und bis an den Gletscher selbst führen. Im Winter sind viele Wanderungen mit Vorsicht zu genießen, auch sollte man frühzeitig da sein, ansonsten verhängen einem die Wolken die majestätische Sicht.

 

Mount Cook und Lake Pukaki in der Abendsonne

Lake Pukaki und im Hintergrund kannst du Mount Cook sehen

 

Lake Pukaki

Die weißen Gipfel des umliegenden Gebirges spiegeln sich im blau schimmernden Wasser. Die Sonne geht gerade unter und färbt den Himmel orange-rot. Später in der Nacht spiegeln sich die Sterne und die Milchstraße im See. Eine Szene wie aus dem Film, aber real! Der 80-90km^2 große Lake Pukaki ist zwischen den neuseeländischen Alpen gelegen und ein Resultat ehemaliger Gletscher. Die unglaublich schöne Blaufärbung des Wassers verdankt der See den umliegenden Gletschern, die den See speisen. Am südlichen Ufer kann man im ‚Lake Pukaki Camping‘ kostenlos die Nacht verbringen und die atemberaubende Landschaft genießen.

 

Der Blick auf Lake Pukaki

Aussicht auf Lake Pukaki

 

Cookie Time Factory Christchurch

Cookies in allen Variationen und Größen gibt es nahezu überall, warum also ist die Cookie Time Factory so besonders? 1983 öffneten sich die Tore der Cookie Time Factory das erste Mal. Neben den unzähligen Keksen und anderen Leckereien, die einen ganzen Laden füllen, gibt es etwas Besonderes – die ‚Bruchstücke‘. Es werden nicht nur die ‚hübschen‘ Kekse verkauft, sondern auch gebrochene Kekse und Randstücke, die sonst weggeschmissen würden. Die Bruchware wird in 1 kg Packungen angeboten, zum Schnäppchenpreis! 1996 sorgte die Cookie Time Factory mit dem größten Cookie der Welt für Aufmerksamkeit. Mit 487m^2 schaffte er es sogar ins Guinness-Buch der Rekorde! Auch Tradition wird scheinbar großgeschrieben, das Familienrezept wurde bis heute nicht verändert.

 

Stapel von Keksen

Cookies – Photo by Whitney Wright on Unsplash

 

Kaikoura

Eine kleine Stadt direkt am Meer, von sanften Hügeln umgeben, von denen man eine wunderbare Aussicht über die Küste und seine Bewohner hat. Der Name Kaikoura leitet sich aus der Sprache der Maori ab, „Kai“ heißt „Essen/Mahl“, „koura“ steht für Krebs/Languste. Der Name ergibt Sinn, sobald man sich die geografischen Besonderheiten der Küste ansieht: über etwa 1,5 km vom Festland aus fällt der Meeresboden bereits auf 1600m und bietet großen und kleinen Meerestieren einen perfekten Lebensraum. Kaikoura ist berühmt für die Sichtung von Walen und das Whale Watching vom Boot oder Flugzeug aus.
Auch die Seal Colony auf der Kaikoura Halbinsel ist ein perfekter Tagesausflug. Nirgendwo sonst haben wir so viele Seals direkt am Strand gesehen. Auch eine kleinere Wanderung mit zwei bis drei Stunden Länge kannst du von hier aus machen. Möchtest du einmal einen Seal aus der Nähe sehen, dann ist dies deine Chance dafür.

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Seals in Kaikoura

Die Seals in Kaikoura sind einfach zu finden und einen Besuch wert

 

Lake Tekapo

Über 25km erstreckt sich der 95km^2 große Gletschersee. An seiner Westflanke ragen die neuseeländischen Alpen empor, an windstillen Tagen spiegeln sich die zum Teil in Schnee gehüllten Gipfel im glasklaren türkis-blauen Wasser. Am südlichen Ufer des Sees steht eine kleine Kirche, the „Church of the Good Shepherd“. Innerhalb von 8 Monaten wurde die kleine Kirche gebaut und im August 1935 fertig gestellt. Auf einem kleinen Hügel gelegen hat man einen traumhaften Blick über den See und die umliegenden Berge. In der Kirche werden noch immer Messen gehalten, außerhalb steht sie für eine Besichtigung zur Verfügung. Diese kleine, urige Kirche vor dem weitläufigen See und umgeben von den beeindruckenden Alpen sollte man sich nicht entgehen lassen!

 

Church of the Good Shepherd am Lake Tekapo

Die bekannte Church of the Good Shepherd am Lake Tekapo

 

Moreaki Boulders

Der Koekohe Strand, ein Strand wie jeder andere? Mitnichten! Es gibt rechts das blaue Meer, links grünen Wald und vor einem weißen und weichen Sandstrand, soweit alles normal, doch dann begegnet man den Bouldern. Boulder heißt übersetzt ins Deutsche so viel wie „Felsbrocken“, doch das trifft es nicht annähernd. Felskugel wäre wohl eher das Richtige Wort, denn genau das sind sie. 0,5-2,2m große Felskugeln, mitten am Strand. Gebildet haben sich die Boulder vor etwa 4 bis 5,5 Millionen Jahren am Meeresgrund durch Zementierung, sie wurden also nicht vom Wasser ‚rund geschliffenen‘. Die Kugeln liegen über den ganzen Strand verteilt, mal in Gruppen zusammen, mal einzeln. Definitiv einen Besuch wert, das sind wohl die ungewöhnlichsten ‚Felsbrocken‘ und dazu noch an einer so traumhaften Kulisse.

Beachte das es zwei Parkmöglichkeiten gibt. Einmal den offiziellen kostenlosen Parkplatz und einmal einen „privaten“ Parkplatz der zwar schneller zum Strand führt, aber eine kleine Eintrittsspende kostet. Der kostenlose offizielle Parkplatz ist nachdem du die Bahnschienen überquert hast direkt geradeaus. Der Parkplatz am Café führt direkt nach den Bahnschienen links. Lustigerweise ist der Café Parkplatz ausgeschildert während der kostenlose keine weiteren Hinweisschilder hat.

 

Strand mit blauem Meer und steinernen Kugeln vulkanischen Ursprungs

Moeraki Boulders

 

Fragen oder Anmerkungen

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