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Die ersten Tage bei der Trauben Ernte – Reisebericht

Weingut in Nelson

Am Dienstag Morgen sind wir zu Brightwater Vineyards gefahren, um uns persönlich vorzustellen. Wir haben uns nett mit dem Besitzer unterhalten, der uns seine Weinfelder, quasi unseren neuen Arbeitsplatz, gezeigt hat. Am Mittwoch (also einen Tag später) sollte die Ernte beginnen.

Julian beim Weintraubenkisten einsammeln

 

Arbeiten in der Library

Den restlichen Tag haben wir in Richmond in der Library verbracht um am Laptop zu arbeiten mit Strom und WLAN. Am Abend ging es zurück zum Hafen.

 

Aussicht vom Hafen in Nelson.

Um halb 7 klingelte der Wecker, um uns zum ersten Arbeitstag zu wecken – 8 Uhr war Arbeitsbeginn auf den Weinfeldern. Das Ernten der Weintrauben ist weder harte Arbeit noch schwierig, man kann aufrecht stehen und sich mit den anderen Arbeitern gut unterhalten, kurz um: der entspannteste Ernte-Job den wir bisher hatten. Gegen 13 Uhr hatten wir frei und sind nach Wakefield gefahren um im Fluss zu duschen.

Am Nachmittag haben wir uns mit Freunden im „Berryland“ getroffen. Neben einer Vielzahl von frischem Obst und Gemüse gab es Real Fruit Ice-cream und leckeres Frucht-Sorbet.

Den Abend haben wir erneut am Hafen verbracht.
Am Donnerstag Morgen stand für uns ab 8 Uhr wieder Ernten auf dem Programm. Nach 7 Stunden hatten wir das Tagespensum erreicht und frühzeitig Feierabend.

 

Housesitting

Da wir ab Ende März einen Job als Haus- und Hundesitter haben, sind wir nach der Arbeit bei den Besitzern vorbei gefahren um das Haus und den Hund kennen zu lernen. Kim, die Hündin, ist äußerst verspielt und bewegungsfreudig – mit ihr werden wir viel Spaß haben!

Nach dem Besuch haben wir den Free-Spot in Wakefield angesteuert um neben einem Bad im Fluss auch eine Nacht dort zu verbringen. Zum späten Abend hin kamen uns 2 Freunde besuchen, die wir in Ngatea kennengelernt hatten. Da wir uns viel zu erzählen hatten, haben wir uns für den nächsten Tag verabredet und wollten zusammen in Richtung Abel Tasman fahren.
Freitag war der letzte Arbeitstag der Woche. Nach 6 Stunden des Erntens wurden wir ins Wochenende entlassen. Mit unserem befreundeten Pärchen haben wir uns, nach einer kalten Dusche am Strand, in Takaka getroffen und einen witzigen Abend verbracht.

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Am Samstag morgen war in Takaka Markt, den wir natürlich besuchen wollten. Auf einem kleinen Parkplatz standen 6 kleine Stände die überwiegend Gemüse anboten. Leider fing es an zu regnen, sodass wir unsere Pläne etwas überdenken mussten. Julian wiederum hat sich natürlich durch die Foodstände gefuttert und ja, es sah lecker aus.

 

Mittagessen Thai Nudeln

 

Nachtisch Waffel mit hausgemachter Caramelsoße und Sahne.

 

Schlechtes Wetter und die Rawhiti Caves

Höhlen bei schlechtem Wetter klang super und durch Zufall waren die Rawhiti Caves in der Nähe – perfekt! Wir hatten allerdings erst später festgestellt, dass man 1 Stunde hin läuft, durch Regen, über Matsche und glitschige Steine…

 

Weg über Steine

Kurz vor dem Höhleneingang stand ein kleines Warnschild, welches vor fallenden Steinen, rutschigem und Abbruch gefährdetem Weg warnte.

An der Höhle angekommen kamen wir aus dem Staunen nicht mehr herraus! Über 50m erstreckte sich der gewaltige Schlund, es ging tief und steil hinab in die Höhle und es war kein Boden in Sicht. Die unzähligen Stalagmiten und Stalagtiten ragten wie Zähne aus ihrem Schlund, gebildet hatte sich die Höhle vor einer Million Jahre.

Stalagmiten und Stalagtiten in der beeindruckenden Höhle.
 

Der Rückweg war die reinste Rutschpartie, am Auto kamen wir völlig verdreckt und mit Schlamm beschmiert an. Da das Wetter keine Besserung in Aussicht stellte, entschieden wir uns eine Nacht in „Marbles Hill Retreat“ zu verbringen – zum Großteil nur wegen der heißen Duschen!

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