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Die vierte Reise nach Neuseeland #11 – Reisebericht

Aufwachen am Tapotupotu und Action beim Sand Surfing

Nach einer kurzen Nacht, ging es bereits zum Sonnenaufgang wieder aus dem Bett. Im Tal gelegen gibt es einen schönen Sonnenaufgang am Wasser und mit Blick aufs Meer.

Nach einem kurzen Frühstück haben wir uns von Tina verabschiedet und sind dann zusammen mit Zoe zu den Te Paki Sand Dunes gefahren. Unser Ziel für heute, Sandboarding ausprobieren und das gute Wetter genießen.

 

Zoe mit dem Sandboard

Zoe mit dem Sandboard

 

An den Sand Dünen haben wir uns zwei Sandboards geliehen und sind die Düne hinaufgeklettert. Am Anfang noch mit viel Vorsicht und Respekt sind wir dann die Düne hinuntergerutscht. Ein großartiger Spaß und ziemlich adrenalingeladen. Mehr dazu kannst du hier im kurzen YouTube Video sehen.

 

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Aus kurzen ein bis zwei Stunden die wir dort eigentlich verbringen wollten, sind am Ende insgesamt locker mal vier bis fünf Stunden geworden. So viel Spaß hat es gemacht und so anstrengend war das ewig wiederkehrende Düne hinaufklettern. Auch die Aufnahmen zeigen wie viel Spaß wir hatten. Und ja, das war toll.

Empfohlener Beitrag:  Sandsurfing in Neuseeland erleben – Backpacker Tipps

 

Überzogen mit feinem Sand, an allen Körperstellen, Sand in den Ohren und auch in den Augen ging es zurück zum Auto und dann weiter zur Spirits Bay. Der Campingplatz liegt deutlich weiter von der Straße weg, ist aber großartig gelegen und perfekt für ein bisschen Ruhe. Nur wenige Touristen machen sich auf den Umweg zur Spirits Bay, denn diese liegt nur über Gravel Road zu erreichen ein gutes Stück abseits.

 

Philipp, Zoe & ich an der Spirits Bay

Philipp, Zoe & ich an der Spirits Bay

 

Spirits Bay und der Weg zurück nach Ahipara

Am Spirits Bay sind wir ein kleines Stückchen am Strand entlang spaziert, denn am Cape Reinga gibt es keinen direkten Zugang zum Strand und am Tapotupotu Campingplatz waren wir zu früh weg um ausgiebig barfuß durch den Sand zu schlendern.

 

Der Van am 90 Mile Beach

Der Van am 90 Mile Beach

 

Da wir uns auch nach einem halben Tag sehr gut mit Zoe verstanden, sind wir dann zusammen nach Ahipara auf den guten Campingplatz gefahren. Der Sand muss weg und Zoe hat uns gefragt ob wir mit ihr in ihren Geburtstag hinein feiern wollen.

Ein Grund mehr spontan eine Nacht länger in Ahipara zu stoppen und eine kleine Geburtstagsfeier kann man ja auch nicht einfach ablehnen. Schon gar nicht wenn man persönlich eingeladen wird.

 

Nachdem wir auf dem Campingplatz angekommen waren und unseren Sandvorrat abgewaschen hatten, ging Zoe in die Küche um einen Kuchen zu backen, einen leckeren Geburtstagskuchen für die Nacht.

 

In der Zeit bin ich ein wenig über den Campingplatz gegangen und habe noch ein paar andere Backpacker animiert doch auch nachts noch im Aufenthaltsraum zu sein, je mehr Leute desto lustiger für eine kleine Geburtstagsfeier unterwegs.

Im Van gab es danach leckeres Abendessen für uns drei und für mich ein kleines Nickerchen, denn ich weiß, dass ich es nicht mehr gewohnt bin lange aufzubleiben.

 

Die Geburtstagsnacht

Gegen 22 Uhr sind wir in den Aufenthaltsraum umgezogen, mit Knabberzeug und guter Laune. Auch einige andere Backpacker waren noch da und so war es ein lustiger Abend mit netten Menschen. Pünktlich um 0 Uhr haben wir aus vollster Kehle Happy Birthday gesungen und Zoe einen guten Start ins neue Lebensjahr gegeben. Auch der Kuchen war lecker und nach einiger Zeit kam selbst Sandy der Campingplatzinhaber noch dazu, ein kleines Geschenk und eine Flasche Wein im Gepäck habend.

 

Geburtstagskind Zoe

Geburtstagskind Zoe

 

Nach und nach verabschiedeten sich alle, doch Sandy war unermüdlich und so ging es erst sehr spät ins Bett, fast als die Sonne schon wieder aufging.

 

Nach einer kurzen Nacht war ich bereits früh wieder munter, mein Körper ist einfach auf diesen Reiserhytmus von früh aufstehen und früh ins Bett gehen eingestellt.

 

Aufbruch aus Ahipara an die Ostküste

Von Ahipara aus sind wir entlang des State Highway 10 (SH10) in Richtung Ostküste aufgebrochen. An jedem schönen Spot haben wir angehalten, Fotos gemacht und einfach einen entspannten Tag verbracht. Philipp ist mit dem Vorwand von Zoes Geburtstag direkt in ihren Van eingestiegen und als Beifahrer den ganzen Tag mit ihr unterwegs gewesen.

 

Der Blick aufs Meer

Der Blick aufs Meer

 

Nachmittags haben wir einen Abstecher zur Taupo Bay gemacht, ein Kleinod und wirklich super toll gelegen. Mit Blick aufs Meer haben wir geparkt und die Sonne genossen. Abends waren wir mit Martin verabredet und sind in einem kleinen Kaff am Highway indisch Essen gegangen.

 

Taupo Bay

Taupo Bay

 

An einem wunderschönen Schlafplatz am Strand sind wir dann, mal wieder spät, in Ruhe schlafen gegangen und haben einen großartigen Sonnenaufgang über dem Meer erlebt. Laut Zoe ein ganz guter Start in ihr neues Lebensjahr.

 

Entlang der Strände und Buchten der Bay of Islands

Entlang der Buchten und Strände sind wir am nächsten Tag gefahren, jeden Schlenker haben wir mitgenommen und erkundet. Auch die Wanderung auf den St. Pauls Rock haben wir gemacht, sind dabei aber ganz übel von schlechtem Wetter überrascht worden. Glücklicherweise ziehen Schauern hier in Neuseeland oft auch so schnell vorbei wie sie kommen. So haben wir uns 10 Minuten im Schatten des Felsens untergestellt und sind danach auf den Gipfel von St. Pauls Rock gewandert.

 

St. Pauls Rock

St. Pauls Rock

 

Von dort hat man eine großartige Rundumaussicht auf das Meer und die Bucht sowie die umliegenden Wälder und Wiesen.

 

Ein Instagram Ausblick aus dem Van

Ein Instagram Ausblick aus dem Van

 

In Paihia haben wir uns mit einer französischen Backpackerin namens Charlotte getroffen und an der Beachfront einen Kaffee zusammen getrunken. So viele spannende Geschichten und so viele schöne Orte heute erlebt, ich kann gar nicht jeden einzelnen aufstehen. Kann aber allgemein die Strecke entlang des SH10 und die Tourist Route empfehlen. Diese führt weniger schnell an ganz vielen schönen Stellen vorbei.

 

Eine Nacht in Paihia

Mangels Zeit für die Suche und mangels Alternative, haben wir uns in Paihia auf einen Platz gestellt an dem wir kein Freedom Camping verboten Schild finden konnten. Leider war dieser Spot direkt neben der Straße gelegen, aber nachts fahren dort nur sehr wenige Autos entlang. So haben wir erneut einen Schlafplatz direkt am Meer gehabt und eine ruhige Nacht verbracht, einmal etwas weniger spät als in den vorherigen Nächten.

Am nächsten Morgen wundern wir uns, denn als wir wach werden stehen auf dem Parkplatz ganz viele Autos und es ist ein permanentes kommen und fahren zu erkennen.

Um der Ursache auf den Grund zu gehen, steigt Philipp aus und schaut nach dem Grund für den Verkehr. Lachend kommt er wieder, denn nur 5 Meter hinter uns hat ein Coffee to go Verkäufer seinen Van aufgebaut und deswegen kommt die Kundschaft so fleißig auf unseren Parkplatz.

Mit unseren zwei Bechern gehen wir hinüber und holen uns einen leckeren Cappuccino und fragen den Verkäufer wie lange er denn schon diesen Platz in seinem Portfolio hat. Über 7 Jahre kommt er bereits unter der Woche jeden morgen an diesen Parkplatz, deswegen gibt es auch so viele Stammkunden. Sehr beeindruckt gehen wir zurück zum Van und setzen uns in die warme Morgensonne.

 

Von Paihia fahren wir langsam weiter in Richtung Whangarei. Für eine kleine Wanderung halten wir am Parkplatz der Urquharts Bay und gehen gemütlich den Weg zur Smugglers Bay. Hier war ich bereits früher einmal mit Kathi und möchte schauen wie es hier mittlerweile ausschaut. Verändert hat sich nicht viel, aber es ist immer noch ein toller Platz und auch ein paar Weltkriegsbunker kann man sich hier noch anschauen.

 

Whangarei Falls und eine Übernachtung am Hafen

Nachdem wir von der Smugglers Bay zurückgekommen sind, haben wir noch einen kleinen Stopp am Supermarkt sowie den Whangarei Falls eingelegt. Die Whangarei Falls waren 2016 die ersten Neuseeländischen Wasserfälle die ich mir angeschaut habe.

 

Ausblick auf die Smugglers Bay

Ausblick auf die Smugglers Bay

 

Am Hafen an der Parua Bay darf man auf einem bestimmten Platz schlafen, so suchen wir uns einen netten Platz und parken nebeneinander. Nach einem leckeren Abendessen gehen wir alle früh schlafen, die letzten Tage waren für alle anstrengend und der Schlafmangel will auch mal ein wenig bekämpft werden.

 

Die Waipu Caves und Piroa Falls

Von unserem gemütlichen Übernachtungsplatz aus, fahren wir zur Waipu Cave. In den vorherigen Reisen hatte ich bereits die Abbey Caves erkundet, die Waipu Cave aber damals ausgelassen. Das soll sich jetzt ändern, denn ich habe extrem viel Gutes über die Waipu Cave gehört. Auch ein paar tolle Fotos möchte ich machen.

So packe ich meinen wasserdichten Rucksack mit Kamera und Stativ, ziehe meine Kopflampe an und folge den anderen in die Höhle. Der Einstieg in die Waipu Cave ist angenehm flach und erst nach ca. 5 Metern muss man das Wasser durchqueren. Barfuß eine wahrlich steinige Angelegenheit, aber immer noch besser als die eigenen Schuhe hier mit Wasser und Schlamm zu versauen. Die Kopflampe tut einen guten Dienst und nach 15 Metern sind wir bereits so tief in der Höhle, dass wir kein Tageslicht mehr sehen.

 

Die Glühwürmchen sind bereits im vorderen Teil beeindruckend, leider wird die Strecke nach weiteren 10 Metern deutlich anspruchsvoller und das Wasser tiefer, weswegen ich nicht noch weiter die Höhle erkunde. Aber ein paar großartige Fotos konnte ich machen. Gar nicht so einfach, wenn permanent Leute ebenfalls mit Licht in die Höhle kommen oder die Höhle verlassen.

 

Glühwürmchen in der Waipu Cave

Glühwürmchen in der Waipu Cave

 

Der letzte Abend zu Dritt

Nach einem tollen Tag mit vielen Entdeckungen, sind wir abends nochmal auf einen bezahlten Campingplatz gefahren. Eine heiße Dusche und ein leckeres Abendessen später haben wir angestoßen auf eine tolle Zeit, denn unsere Wege werden sich ab hier wieder trennen.

Mein Weg führt nach Auckland, der Van braucht ein paar kleinere Inspektionen und idealerweise einen Käufer. Philipp steigt bei Zoe mit ins Auto und reist mit ihr weiter.

Mit einer Partie Kniffel enden wir unsere gemeinsame Zeit und freuen uns über all die großartigen Erlebnisse die wir hatten.

 

Julian, Philipp & Zoe an den Whangarei Falls

Julian, Philipp & Zoe an den Whangarei Falls

 

Am nächsten Morgen fängt Philipp früh morgens an zu packen, denn Check Out auf dem Campingplatz ist um 10 Uhr und bis dahin muss alles fertig sein. Gar nicht so einfach bei all den Sachen die im Van an den verschiedensten Stellen versteckt sind.

Als er fertig ist, beschließen wir, dass wir uns noch nicht voneinander trennen können. Deswegen fahren wir zu den Mangawhai Heads und schlendern zusammen noch eine Runde über den Strand. Als im Meer noch Delfine auftauchen wissen wir, jetzt wird es ernst. Zeit sich voneinander zu verabschieden. Und so fahren Philipp und Zoe weiter während ich ganz entspannt langsam nach Auckland fahre.

 

Autoreinigung und ankommen in Auckland

Da mein Plan vorsieht, dass ich morgen mein Auto auf der Car Fair in Ellerslie anbiete, putze und staubsauge ich meinen Van. Beeindruckend wie sauber er sein kann und der weiße Lack fast glänzt.

 

Mein frischgewaschener Van

Mein frischgewaschener Van

 

Nachdem diese Pflichtarbeit erledigt ist, suche ich mir eine Pizzeria heraus, hole mir eine Pizza und stelle mich ganz entspannt mit meinem Van mit Blick auf den Strand.

 

Am nächsten morgen geht es früh um 7 Uhr von meinem Schlafplatz aus in Richtung Ellerslie, doch als ich ankomme ist die Car Fair bereits gut mit Autos und Vans zum Verkauf bestückt. So muss ich meinen Van an einer anderen Stelle parken und habe über die ganze Zeit nur einen einzigen Interessenten der am Ende auf Grund des Preises aber kein tieferes Interesse zeigt.

 

Erneutes Treffen mit Charlotte

Nachdem ich auf der Car Fair also keinen Erfolg hatte, treffe ich mich erneut mit Charlotte, denn sie ist mittlerweile ebenfalls in Auckland.

Zusammen fahren wir zum Eastern Beach in Auckland und genießen die Sonne. Das Wetter ist einfach hervorragend und so reicht es für kurze Hoste und T-Shirt.

Abends fahre ich zu Isa und ihrem Mann, die beiden deutschen Auswanderer kenne ich ebenfalls bereits aus meinem Working Holiday aus 2017 und wir sind zum Abendessen verabredet. Als ich ankomme wird mir direkt auch eine Übernachtungsmöglichkeit angeboten, die ich dankend annehme. So kann ich meine Geräte noch einmal aufladen und auch einen Rucksack bei Isa lassen und diesen später wieder abholen.

Toll so ein Netzwerk aus Freunden und Bekannten in so einem tollen Land zu haben. Entspannt gehe ich früh ins Bett und genieße den Luxus eines großen und bequemen Bettes.

 

Reisezeitraum und Wissenswertes

Unsere vierte Neuseelandreise fand vom 15.08.2019 – 13.11.2019 statt. Ohne große Vorplanung aber mit viel Wissen haben wir Neuseeland im eigenen Van erkundet und viele Updates zu bereits bestehendem Wissen geholt. So können wir auch weiterhin eine relevante und wichtige Wissensquelle für dich als Neuseeland Interessierten sein. Möchtest du Infos zu Neuseeland, so steht dir dieser Blog weitestgehend kostenfrei zur Verfügung.

Möchtest du eine individuelle Hilfe in Form von Tipps und Ratschlägen, dann schau dir einmal unser Backpacker First Aid Paket an.

 

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