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Arbeitsalltag auf der Blaubeer-Farm – Reisebericht

Regenwetter und eine kurze Arbeitspause

Das Regenwetter hatte am Dienstag, unserem letzten freien Tag immer noch nicht aufgehört, sodass wir einen weiteren Tag mit arbeiten am Laptop, Karten spielen und relaxen verbracht haben. Am Abend ging es früh ins Bett, denn am nächsten Morgen konnten wir wieder arbeiten gehen.
Die Farm arbeitet mit verschiedenen Teams, welche durch Farben gekennzeichnet sind. Rot bedeutet, dass man seinen ersten Tag hat und eingelernt wird. Ab dem zweiten Tag bekommt man die Farbe Grün.

Pickerkarte mit Farbe gelb von Gourmet Blueberries

 

Farben zur Kennzeichnung der Produktivität

Grün bedeutet, dass man noch nicht lange dabei und unerfahren ist. Ca. 2 Wochen dürfe man sein grünes Bändchen tragen, wenn man bis dahin nicht hoch gestuft wurde, solle man seine Arbeitsweise überdenken, so wurde es uns am Einführungstag erklärt. Die nächst höhere Stufe ist Gelb. Das gelbe Bändchen bedeutet, dass man schon Erfahrung hat, einigermaßen schnell pflückt (min. 4 kg pro Stunde) und die Qualität der gepflückten Beeren in Ordnung ist (also keine unreifen roten Beeren dabei sind.) Team Blau ist die Elite. Jahrelange Erfahrung und ein extrem hohes Erntetempo, 7-10 kg pro Stunde.
Passend zum Arbeitsbeginn wurde das Wetter am Mittwoch wieder sonnig warm und die Felder versprachen viele Blaubeeren. Nach nur einer Woche (am 6ten Tag) bekamen wir unser gelbes Bändchen.

Donnerstag und Freitag waren zwei kurze Arbeitstage, ab 14 Uhr wurden die Arbeiter nach Hause geschickt. Wir haben die sonnigen Nachmittage mit in der Sonne liegen und auf bzw. im nahe gelegenen Fluss verbracht. Während Julian sich das Kanu vom Campground geliehen und den Fluss erpaddelt hat, war ich im angenehm kühlen Fluss schwimmen.

Kathi und ich kajaken

 

Freies Wochenende

Am Samstag hatten wir überraschend frei. Die Blaubeersaison neigt sich erstmal dem Ende zu und es gab keine Arbeit. Den Morgen haben wir in Napier verbracht und sind gegen Mittag zurück zum Campground gefahren. Eine Freundin, die wir in Ahipara kennengelernt hatten, war in der Nähe und kam uns für eine Nacht besuchen. Den Nachmittag haben wir mit quatschen und spielen verbracht.

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