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Die Cookstraße (Cook Strait) in Neuseeland – Geografische Lage, Wetter, uvm.

Hier findest du alles Interessante über die Cookstraße (Cook Strait)

Was ist die Cookstraße (Cook Strait) in Neuseeland? Du fragst dich was die Cook strait ist, was sie so besonders macht und wie du sie überqueren kannst?

Das alles erklären wir dir in diesem Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

 

 

Was ist die Cookstraße

Die Cookstraße, im Englischen auch Cook Strait genannt, liegt zwischen den beiden Hauptinseln Neuseelands. Sie trennt die Nordinsel von der Südinsel und kann per Fähre überquert werden. Die Passage zwischen den beiden Inseln Neuseelands, zählt zu einer der stürmischsten Meeresstraßen in der Welt. Benannt wurde die Cook Strait nach dem Seefahrer, Kapitän und Entdecker James Cook.

 

Eingang von der Cookstraße in die Marlborough Sounds (Photo by Liam Shaw on Unsplash)

Eingang von der Cookstraße in die Marlborough Sounds (Photo by Liam Shaw on Unsplash)

 

Wie kann ich die Meerenge überqueren

Die Cookstraße kann bequem per Fähre überquert werden. Es gibt einen Fährhafen in Wellington sowie einen Fährhafen in Picton. Zwischen diesen beiden gibt es mehrere Fährverbindungen pro Tag. Diese werden von Bluebridge und Interislander angeboten.

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Geografische Lage der Cookstraße

Die Meerenge der Cook Strait trennt Neuseeland fast exakt in der Mitte der Längenausdehnung von Neuseeland. Sie ist an der engsten Stelle nur 22 Kilometer breit. Hier stoßen die Tasmansee und der Pazifische Ozean aneinander.

Der Meeresgrund verläuft meist bei 100 bis 200 Meter Wassertiefe. Im Süden ist der Meeresboden sogar bis zu 1500 Meter tief.

 

Geologie der Cookstraße

Nach neuesten Erkenntnissen ist die Cookstraße von zwölf seismisch aktiven Verwerfungen durchzogen.

Seit 2008 ist bekannt, dass zwischen der Nordinsel und der Südinsel Neuseelands keine direkte Verbindung besteht. Dadurch ist die Einschätzung von Erdbebenrisiken in der Region deutlich schwieriger.

 

Historie der Cook strait

Maori überquerten die Cookstraße lange bevor die ersten Europäer nach Neuseeland kamen. Sie nannten die Meerenge „Rauwaka“ und erklärten das Gewässer als heilig.

So durfte jemand der die Meerenge zum ersten Mal überquerte nur nach vorne und nicht seitwärts oder zurück schauen. Verständlich wird dieser Mythos erst recht, wenn man die rauen Bedingungen in der Meerenge bedenkt.

Der erste Europäer der die Meerenge sah, war der Holländer Abel Tasman. Er wiederum dachte das es nur eine große Bucht wäre, so dass die erste Durchquerung dann vom Briten James Cook im Januar 1770 zu Teil wurde. Nach diesem Seefahrer wurde die Meerenge dann auch benannt.

Das schwerste Schiffsunglück in der Historie der Cookstraße passierte bei Dunkelheit im Februar 1909. Damals lief der Niederländische Passagierdampfer „Penguin“ am Eingang zum Wellington Harbour auf einen Unterwasserfelsen. In diesem Unglück starben 72 Passagiere und Besatzungsmitglieder.

 

Schwimmen in der Cookstraße

Eine besondere Herausforderung für die Cookstraße ist die Überquerung als Schwimmer. Dies wird durch die vorherrschenden Gezeitenströme, plötzlich aufkommende Winde, Schiffe und das Vorhandensein von Haien erschwert. Bisher gelang es 93 Schwimmern die Meerenge schwimmend zu überqueren (Stand 2014). Der Rekord für die 26 Kilometer Distanz liegt aktuell bei 4 Stunden und 37 Minuten.

Der erste bekannte erfolgreiche Versuch die Cookstraße schwimmend zu überqueren, stammt bereits aus dem Jahr 1962. Damals war die benötigte Zeit 11 Stunden und 20 Minuten. Dies hat sich bis heute deutlich verkürzt.

 

Marlborough Sounds bei Sonnenuntergang (Photo by Mark de Jong on Unsplash)

Marlborough Sounds bei Sonnenuntergang (Photo by Mark de Jong on Unsplash)

 

Eine Brücke oder ein Tunnel für die Cookstraße – eine Idee

Eine der neuesten Ideen ist es, einen Tunnel oder eine Brücke für die Cookstraße zu bauen. Diese Idee wurde 2018 geboren und wird bis heute zumindest theoretisch nicht ausgeschlossen.

Ob es jemals einen Tunnel oder eine Brücke zwischen der Nordinsel und der Südinsel Neuseelands geben wird, es bleibt abzuwarten.

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