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Sandsurfing in Neuseeland erleben – Backpacker Tipps

Wo kann ich Sandsurfing ausprobieren und was sollte ich beachten

In diesem Artikel beleuchten wir das Thema Sandsurfing einmal genauer. Was genau brauchst du dafür? Wo kannst du surfen und ein Board leihen? Wie kannst du sicher surfen? Diese Fragen beantworten wir hier im Artikel. Viel Spaß beim Sandsurfing in Neuseeland.

 

Themen

 

Was ist Sand Surfing

Als Sand Surfing wird normalerweise eine Rutschpartie die Sanddüne herunter bezeichnet. Sand Surfing ist nicht ganz ungefährlich, verspricht aber einen tollen Adrenalinkick und viel Spaß. Leider ist es notwendig erst die Düne hoch zu laufen, um dann herunterrutschen zu können. Ein toller Zeitvertreib und etwas für alle die gerne einen Adrenalinstoß bekommen wollen.

Auch in anderen Teilen der Welt kannst du Sand Surfing ausprobieren. Bekannt für gute Möglichkeiten sind zum Beispiel die Arabischen Emirate, Israel, Australien, Afrika oder die Vereinigten Staaten. Sand Boarding gehört zu den Extremsportarten und wird normalerweise in Wüstengebieten oder Küstennahen Gebieten betrieben. Der Vorteil beim Sandboarding, die Sportart kann normalerweise ganzjährig betrieben werden, da Dünen oder Wüsten weniger saisonalen Einflüssen unterliegen.

 

Sandsurfing in Neuseeland

Sandsurfing in Neuseeland

 

Wo kann ich in Neuseeland Sand surfen

In Neuseeland gibt es einige Spots zum Sandsurfing, der Bekannteste Spot ist auf der Nordinsel bei den Te Paki Sand Dunes. Hier ist auch die Infrastruktur zum leihen von Boards am besten ausgebaut.

Zusätzlich zu den allseits bekannten Te Paki Sand Dunes gibt es auch in Ahipara eine riesige Sanddüne. Diese ist allerdings deutlich weniger touristisch, aber auch schlechter mit dem Fahrzeug zu erreichen.

Einen wahren Insider mit zumeist wenig anderen Surfern, gibt es am Hokianga Harbour. Per Wassertaxi (ca. 27NZD) zu erreichen und die Dünen enden direkt am Meer. Die Leihe für ein Sandboard ist direkt inklusive. Buchbar über die I-Site in Opononi (Google Maps).

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Eine weitere Möglichkeit ergibt sich für mutige überall dort, wo es höhere Sanddünen (ab 10 Metern Höhe) mit einem starken Gefälle gibt. Mit der passenden Ausrüstung kannst du dort überall deinen Adrenalinkick bekommen.

Große Dünen kann man in Neuseeland ganz bequem via Google Maps mit Hilfe der Satellitenansicht finden. Es gibt deutlich mehr Orte als hier genannt wurden, viele von ihnen sind aber nur per Allradfahrzeug zugänglich.

Orte:

 

Te Paki Sanddünen mit Blick aufs Meer

Te Paki Sanddünen mit Blick aufs Meer

 

Welche Boards eignen sich zum Sandsurfing und wo kann ich diese leihen

In Neuseeland ist die gängigste Variante des Sand Surfings die mit dem Bodyboard. Diese haben im Idealfalle eine Plastikunterseite, so rutschen sie deutlich besser auf dem Sand. Auch Snowboards können, wenn sie gut gewacht sind, benutzt werden.

In Te Paki gibt es auf dem Hinweg von Kaitaia aus kommend zwei Plätze an denen du ein Sandboard für 10NZD pro Person leihen kannst. Diese sind mit großen Schildern am Highway ausgeschrieben.

An den Dünen direkt gibt es ebenfalls meistens einen Stand, dieser ist üblicherweise bei gutem Wetter von 10-17 Uhr anzutreffen. In der Nebensaison oder bei schlechtem Wetter kann es aber sein, dass dieser Stand geschlossen ist.

Möchtest du ein eigenes Board haben, dann kannst du auch bequem in vielen Sportläden ein Bodyboard erwerben.

Zum Beispiel bei folgenden Läden:

  • The Warehouse Body Board (Link)
  • Rebel Sports Body Board (Link)

 

Wie bewege ich mich sicher und korrekt auf einem Sandboard

Je nach Form des Sandboards gibt es verschiedene Herangehensweisen. Die sicherste unserer Erfahrung nach ist bei einem Bodyboard sich auf den Bauch zu legen, Kopf voran. So kannst du deine Füße zum steuern und bremsen nutzen. Keine Bange, der Sand ist für die Zehen nicht so hart wie er im Falle eines Sturzes wäre.

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Auch im Sitzen kannst du auf einem Bodyboard den Hang herunterrutschen, allerdings geht dir hier die Steuerung verloren, weswegen wir diese Variante nur ein einziges Mal ausprobiert haben.

Hast du ein richtiges Board in Form eines Snowboards oder ähnlichem, dann kannst du als Fortgeschrittener auch im Stehen viel Spaß haben. Beachte bitte, dass die Verletzungsgefahr in diesem Falle deutlich höher ist.

Beachte vor allem am Anfang, dass du dich langsam steigerst. Der weiche Sand sieht erstmal ungefährlich aus, ist es aber nicht bei hohen Geschwindigkeiten.

Mehr zur von uns erprobten Rutschweise, gibt es im folgenden YouTube Video.

 

 

Sicherheitshinweise

Bitte beachte folgende Sicherheitsregeln:

  • Beschädige keine Vegetation
  • Schau, dass am Ende des Hangs genug Platz zum abbremsen ist
  • Surfe im liegen mit dem Kopf voran. Stehend solltest du nur surfen, wenn dein Board entsprechende Bindungen vorweist
  • Starte mit kürzeren Strecken und steigere dich langsam
  • Alles Sandsurfing erfolgt auf eigene Gefahr

 

Variante des Sand surfens

Variante des Sand surfens

 

Fragen, Anmerkungen oder Ideen

Du hast noch eine Frage, wir haben etwas wichtiges vergessen oder du hast noch eine Idee für einen tollen anderen Platz? Dann freuen wir uns über deinen Kommentar. Ganz bequem hier unter diesen Beitrag. Viel Spaß beim Sand surfen!

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