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Top 10 Northland – Backpacker Tipps

Top 10 Northland – Backpacker Tipps

Top 10 Northland

Heute zeigen wir dir unsere 10 schönsten Plätze im Neuseeländischen Northland. Von Whangarei bis ans Ende Cape Renga erstreckt sich das sogenannte Northland, endend mit dem Far North um Kaitaia und bis ans Cape Renga. Insgesamt haben wir 3 Monate in dieser Region verbracht und dementsprechend viel erkunden können. Neben einigen offensichtlichen Highlights haben wir auch ein paar weniger Bekannte Plätze mit aufgenommen. Lass dich inspirieren, viel Spaß beim Lesen.

  1. Cape Renga
  2. Shipwreck Bay
  3. Rarawa Beach
  4. Henderson Bay
  5. Abbey Caves
  6. Smugglers Bay & Cove-Bussy Head Loop Track
  7. Waipoua Forest Kauris
  8. Rainbow Falls
  9. Waiotemarama Bush Walk
  10. Tapotupotu DoC Campingplatz

 

1. Cape Renga

Ein Cape, ein Leuchtturm, ein Wanderweg, beeindruckende Berge, steile Klippen und ein heiliger Ort für die Maori; das ist Cape Reinga! Ein wunderschön gestalteter Weg führt den Hügel hinab zum Leuchtturm, vorbei an Palmen und allerlei Vegetation. Zur linken Seite sieht man das Tasmanische Meer, zur rechten Seite den pazifischen Ozean. Auf hölzernen Tafeln am Wegesrand kann man die Geschichte des Capes auf Englisch und Maori nachlesen. Bei Nacht sieht man Millionen Sterne und den Nebel der Milchstraße. Die Straße dorthin ist gut ausgebaut und komplett geteert. In der Hauptsaison ist es oft recht voll, früh morgens und ab Nachmittags ist es deutlich leerer. Übernachten kann man gut auf dem DOC Campingplatz der nur ein paar Kilometer entfernt ist.

Cape Renga

 

2. Shipwreck Bay

Der 90-Mile-Beach erstreckt sich über 88 km (55 Meilen) an der Westküste des Northland und bietet viele Strände zum Sonnen, Surfen, Schwimmen und genießen. Shipwreck Bay ist ein Teil des 90-Mile-Beach und gerade bei Surfern und Anglern sehr beliebt. Durch eine leichte Kurve, die der Strand macht, laufen die Wellen von einem Ende des Strandes zum anderen, ohne vorher zu brechen. Die Strömung ist nicht so stark wie an anderen Stränden in Ahipara und somit gut geeignet zum Schwimmen. Einmal im Meer hat man eine fantastische Sicht auf den Urwald und mit ein bisschen Glück sieht man bei Ebbe ein Teil des Schiffwracks (einen Schornstein), welchem der Strand seinen Namen verdankt. Wenn du auf Sandsurfing stehst, findest du Nahe der Bucht eine große Düne, die nur gar nicht touristisch ist und dementsprechend mit eigenem Board zum Sand surfen genutzt werden kann. Aber Vorsicht, je nachdem wo du surfst endet die Düne an einer Steilküste und nicht ebenerdig am Wasser.

Shipwreck Bay Ahipara

 

3. Rarawa Beach

Im Northland gibt es viele tolle weiße Sandstrände mit blauem Meer und schöner Landschaft drum herum. Rarawa Beach bietet von allem nur das Beste! Er ist der weißeste Strand Neuseelands und hat den Weichesten Sand, den wir bisher unter den Füßen spüren konnten. Der Sand ist so fein dass es sogar knarzt wenn du darüber läufst. Das Meer schimmert in den intensivsten blau und Türkis Tönen, gesäumt von mit Urwald bewachsenen Bergen. Der kleine Fluss, den man durchqueren muss um an den Strand zu gelangen, ist etwa knöchelhoch und meist durch die Sonne angenehm aufgewärmt. Ein Strand, wie im Traum! Auch einen Campingplatz gibt es in der Nähe falls du hier etwas mehr Zeit verbringen willst.

Der weisseste Sandstrand Neuseelands, Rarawa Beach.
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4. Henderson Bay

Eine lange Schotterpiste führt einen zu einem kleinen Parkplatz oberhalb des Strandes. Von hier aus hat man eine wunderbare Aussicht! Türkises Meer, weißer Sandstrand, gesäumt von Urwald. Wenn man nicht gerade überwältigt von seiner Schönheit ist, möchte man nur hinunter an den Strand und ab ins Meer! Einfach wundervoll! Aber Vorsicht, je nach Jahreszeit kann es hier Quallen geben. Falls das der Fall ist steht meist ein Warnschild am Weg zum Strand. Für Bequeme kannst du auch mit dem Auto oben am Parkplatz stehen bleiben und nur die Aussicht aus dem Auto über die Bucht genießen.

Henderson Bay

 

5. Abbey Caves

Ein Rundweg führt über einige Wiesen und vorbei an 3 einzelnen Höhlen, welche man alle begehen kann. Mit Stirnlampe und Wasserschuhen (Barfuß geht auch) bist du perfekt ausgerüstet für das bevorstehende Abenteuer. Die Eingänge sind zum Teil etwas versteckt und du musst über große Felsen hinunter in die dunkle Höhle klettern. Unten angekommen wird es spürbar kälter und dunkler, nach viel Regen kann das Wasser kniehoch und höher stehen. Deswegen gehst du idealer Weise lieber nach trockenen Tagen dort hin. Sobald sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, beginnt die Reise in eine wunderschöne Welt! Sobald du dich etwas vom Eingang entfernt hast und die Taschenlampen ausgeschaltet hast, warte einige Minuten und du siehst eine Galaxie von Glühwürmchen! Bitte pass immer auf nicht deinen Kopf zu stoßen und gehe nicht alleine in die Höhlen. Nimm jemanden mit oder informiere andere wohin du gehst und wann du spätestens zurück sein willst. Nichts ist schlimmer als in einer Höhle auf Hilfe hoffen zu müssen. Am Parkplatz zur Abbey Cave kommt es öfter zu Diebstählen, schließe dein Auto ab und lass keine Wertsachen offen liegen.

Abbey Caves Neuseeland

 

6. Smugglers Bay & Cove-Bussy Head Loop Track

Der Bussy Head Loop Track dauert etwa 2-3 Stunden wenn du dir Zeit lässt, bietet wunderschöne Aussichten und führt vorbei an der Smugglers Bay. Am Eingang des Tracks ist ein Parkplatz an dem du wunderbar halten kannst. Den Track gegen den Uhrzeigersinn gestartet führt der Weg auf eine Kuh Wiese, hoch zu einer Bunkeranlage aus dem zweiten Weltkrieg (sehr informativ und interessant). Sobald du die Kuh Wiese verlässt führt der Weg bergauf in einen Wald. Die Anstrengung wird schnell mit Sicht auf wunderschöne Strände mit türkisblauem Meer belohnt! Die letzte halbe Stunde führt einen der Weg bergab zu Smugglers Bay: weißer Sandstrand, Türkises Meer, begrenzt durch steile Klippen und Wald – absolut traumhaft schön! Am Smugglers Bay kannst du bei gutem Wetter auch schön am Sandstrand liegen, auch schwimmen ist hier möglich.

Smugglers Bay

 

7. Waipoua Forest und Kauris Tree Walk

Eine einsame Straße führt mitten durch den Urwald, vorbei an den größten lebenden Kauris! Der erste Stopp ist Tane Mahuta, „Vater des Waldes“, er wird auf 1250-2500 Jahre geschätzt. Wenige Kilometer weiter lädt der nächste Stopp mit 3 weiteren Kauris zu einfachen Wanderungen ein. Die 4-Schwestern, Yakas und Te Matua Ngahere sind alle über unterschiedlich lange Wege zu erreichen. Die Wege sind alle gut ausgebaut, sehr leicht zu wandern und führen durch wunderschönen, natürlichen Urwald. Während du die Natur um dich herum genießt, stehst du plötzlich völlig unerwartet vor den Baum-Riesen! Wir waren (und sind) zu tiefst beeindruckt von diesen gigantischen Wundern der Natur. Es gibt an der Westküste in der Nähe der Kauri Bäume nur einen Campingplatz der schnell voll wird. An der Küste gibt es noch andere Plätze, diese sind aber etwas weiter zu fahren.

Tane Mahuta
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8. Rainbow Falls

Der 27m hohe Wasserfall ist zwischen Waipapa und Kerikeri gelegen. Es gibt einen großen Parkplatz auf dem Hühner frei herumlaufen (witzig zu beobachten da sie durchaus zutraulich sind). Es gibt drei Wege, einer führt auf ein Plateau oberhalb des Wasserfalles, ein anderer führt direkt an den Pool und der letzte ist ein Rundweg von ungefähr einer Stunde. Am Wegesrand haben wir Unmengen an Orangen gefunden und erst später erfahren, dass es dort Orangenbäume gibt! Der Pool ist bestens geeignet zum Schwimmen und du kannst hinter dem Wasservorhang entlang klettern. Bei gutem Wetter machen die Rainbow Falls ihrem Namen alle Ehre – durch den feinen Wassernebel über dem Pool kann man einen Regenbogen sehen! Bei schönem Wetter einen Abstecher wert und beeindruckend anzusehen.

Rainbow Falls Kerikeri

 

9. Waiotemarama Bush Walk und Wasserfall

Am Eingang des Weges befindet sich ein kleiner Parkplatz, von diesem aus passierst du ein kleines Tor und stehst vor einem europäisch aussehen Wald. Doch schon nach den ersten Metern weicht der erste Eindruck und gewährt einem Wow-Effekt den Platz. Urwald wie man ihn sich vorstellt; Farn, Palmen, tiefes dichtes Grün und ein Fluss direkt neben dir. Nach etwa 15 Minuten wird der Fluss lauter und der Weg führt einen sanften Hügel hinauf. Oben angekommen führt eine Treppe direkt hinab zum Wasserfall. Ein Weg aus Steinen ermöglicht die Überquerung und gewährt Blick auf einen klaren Pool. Wir fanden diesen Ort bei Regenwetter schon traumhaft, nicht vorzustellen wie wundervoll er bei Sonnenschein sein muss.

Waiotemarama Falls

 

10. Tapotupotu DoC Campingplatz

Der nächst gelegene Campingplatz am Cape Reinga. Er bietet mehrere große Wiesen, Toiletten, kalte Duschen und direkten Zugang zum Strand. Gegenüber dem Campingplatz, durch Sandstrand und einen kleinen Fluss getrennt, ist ein kleiner Berg welcher durch vulkanische Aktivitäten geformt wurde. Lavasteine lassen sich überall entlang des Flusses finden. Folgt man diesem, führt er einen direkt zum Nahe gelegenen Meer. Auf der rechten Seite des Flusses kannst du über Vulkangestein an den Klippen entlang klettern und wunderschöne Orte finden! Das Meer ist bestens geeignet zum Schwimmen, alternativ kann man sich auf einen Bodyboard von einem Quad ziehen lassen – Wasserski auf Kiwi Art! Von hier aus kannst du auch an der Küste entlang über die Hügel zum Cape Reinga wandern. Dies dauert allerdings einige Stunden.

Tapotupotu Doc Campingplatz

 

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