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Jetzt ist die Zeit: Als Au-Pair in Auckland – Gastbeitrag

Jetzt ist die Zeit: Als Au-pair in Auckland

Wer direkt nach dem Abi als Au-pair ins Ausland geht, kann diese Zeit auch als Orientierung nutzen. So wie etwa Franziska aus der Nähe von Kassel, die in Auckland ihren Berufswunsch auf Herz und Nieren geprüft – und für passend befunden – hat.

 

Die Idee, Lehrerin zu werden, hatte mich vor dem Abi schon länger beschäftigt. Aber ich war mir nie so ganz sicher, ob das wirklich mein Traumjob war. Hinzu kam, dass ich nicht viel Lust hatte, nach dem Abitur quasi direkt wieder zurück an die Schule zu gehen – nur mit einem etwa fünfjährigen „Umweg“ über die Uni.

 

Junge Dame vor der Skyline Aucklands

Franziska auf Mt. Eden und im Hintergrund Auckland

 

Erst mal eine Pause

Ich brauchte erst mal eine Pause von allem. Direkt nach dem Abi fehlte mir einfach der rote Faden und ich konnte mich nicht für eine Richtung entscheiden. Also ein Gap Year, um erst mal den Kopf frei zu bekommen und etwas von der Welt zu sehen.

Aber ich wollte nicht einfach nur raus, ich wollte gleichzeitig etwas Sinnvolles machen, das mir hilft, meine Zukunft zu planen. Meine Idee war, mein Jahr Auszeit zu nutzen, um meine Berufswahl auf einer sichereren Basis treffen zu können.

 

Und weil da ja immer noch die Idee war, Lehrerin zu werden, war es bis zum Plan, als Au-pair ins Ausland zu gehen, nicht weit. Mich haben an der Au-pair Idee vor allem zwei Dinge begeistert: Man lernt eine neue Sprache und man ist, genau wie später als Lehrer, im täglichen, engen Kontakt mit Kindern  – für mich die ideale Möglichkeit herauszufinden, ob der Beruf wirklich zu mir passt.

 

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Viele nette Leute aus anderen Ländern kann man ebenfalls kennenlernen

 

 

Im Ausland der Entscheidung ein Stück näher kommen

Also habe ich zum Thema Au-pair recherchiert und bin – auch durch die Empfehlungen von Freunden – bei AuPairWorld gelandet. Ich fand es total praktisch, dass ich auf nur einer Seite so viele Informationen rund um den Au-pair-Aufenthalt finde konnte. Außerdem ist es super unkompliziert, ein Profil anzulegen und nach einer passenden Familie zu suchen. Dazu dann noch die Vertragsvorlagen und all die Infos zu Visum und Versicherung – was braucht man mehr für einen leichten Einstieg?!

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Nach ca. zwei Monaten habe ich eine Familie in Auckland, der größten Stadt Neuseelands gefunden bzw. mich endgültig für sie entschieden. Wir haben erst Nachrichten geschrieben und dann mehrmals miteinander über Skype gesprochen. Das hat mir sehr geholfen. Man lernt sich so schon etwas kennen, kann sich in die Augen schauen und merkt, ob die Chemie stimmt. Und man kann sich schon mal zeigen lassen, wo und wie man wohnen wird, das nimmt viel Unsicherheit.

Meine Gastfamilie hatte zudem schon vor mir ein deutsches Au-pair, die mir nur Gutes erzählt hat. Am Ende war es wirklich ein „perfect match“.

Dann hieß es Visum beantragen, Flug buchen und schließlich Koffer packen.

 

Junge Frau mit ihrem Au-Pair Kind

Franziska mit dem kleinen George in ihrer Gastfamilie

 

In Auckland habe ich mich neun Monate lang um den kleinen George gekümmert, der damals erst ein Jahr alt war. Ich war wirklich wie eine große Schwester für ihn und habe mich in der Familie sehr wohl gefühlt. Zu meinen Aufgaben zählten Essen machen für den Kleinen und füttern, viel Spielen und natürlich ein bisschen Hausarbeit.

Natürlich ist die Betreuung eines Kleinkinds mit viel Verantwortung verbunden – ich bin durch die Zeit in Neuseeland definitiv erwachsener geworden. In der Schule wird man ja eher nicht auf das „wahre Leben“ vorbereitet, sondern man lernt eben den vorgegebenen Stoff und damit ist es gut.

 

In Neuseeland bin ich erwachsener geworden

In Neuseeland war ich auf mich gestellt – und auch dadurch bin ich erwachsener geworden. In meiner Freizeit habe ich viel unternommen und neue Leute aus aller Welt kennen gelernt. Ein Highlight war auf jeden Fall der Tandem Sprung! Aber auch Rafting, Kanu-Touren und viele Wanderungen habe ich unternommen. Neuseeland ist eben ein absolutes Abenteuer- und Sportland, die Landschaft ist fantastisch und in Auckland ist man nie weit vom Wasser entfernt.

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Durch diese Begegnungen und Erfahrungen bin ich viel offener, toleranter und unkomplizierter geworden. Und ich habe kochen gelernt – vor meiner Zeit in Neuseeland konnte ich das überhaupt nicht und war auch ein bisschen kompliziert, was Essen anbelangt. Vor allem habe ich die asiatische Küche schätzen gelernt, die ja in Neuseeland noch viel authentischer ist als hier.

Durch den täglichen Umgang mit George habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit mit Kindern wirklich liegt und total viel Spaß macht. Mein Plan, durch die Zeit als Au-pair meinen Berufswunsch zu prüfen, ist also voll aufgegangen! Deshalb habe ich nach meiner Rückkehr auch ein Lehramtsstudium aufgenommen. Die Erfahrungen, die ich als Au-pair gemacht habe, werden mir später im Klassenzimmer definitiv zu Gute kommen!

 

Franziska im Campervan in Neuseeland

Auch kurze Reisen in Neuseeland waren in der Zeit möglich

 

Du möchtest auch als Au-pair nach Neuseeland? Dann informiere dich jetzt kostenfrei bei AuPairWorld über deine Möglichkeiten, welche Voraussetzungen du erfüllen musst und was du in Neuseeland erwarten darfst.

 

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Surfen in Neuseeland

 

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