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Cape Farewell und ein heiliger Ort – Reisebericht

Trip zum Cape Farewell

Nach einer kurzen Nacht haben wir 4 (der Argentinier, unsere Freundin und wir) am morgen beschlossen den Tag zusammen am Strand in Kaiteriteri zu verbringen. Das Wetter war sonnig warm und perfekt für einen Sprung ins nasse Kühl, wie wir bei einer Runde „Mensch, ärger dich nicht“ festgestellt haben.

Mensch Ärger dich nicht am Strand

 

Kaiteriteri

Kaum hatten wir das Spiel beendet, zogen Wolken auf und es wurde kühler, daher sind wir ohne schwimmen gewesen zu sein weiter nach Takaka auf einen Free-Spot gefahren.

Strand in Kaiteriteri

Am Mittwoch morgen wollten wir gemeinsam zum Farewell Spit fahren, dem nördlichsten Punkt auf der Südinsel. Dort gibt es Strand, schöne Wanderungen, interessante Felsformationen, unberührte Natur und wenig Touristen. Auf dem Weg hoch haben wir 2 Hitchhiker mit genommen, die ebenfalls zum Farewell Spit wollten. Unsere erste Wanderung führte am Strand entlang, durch Dünen hin zum Meer und durch Wald zurück.

Freespot auf dem Weg nach Takaka

Unsere Hitchhiker wollten unbedingt zu einem nächsten Strand, welcher nur 10 Autominuten entfernt lag. Wir haben sie natürlich noch hingefahren, diesen Strand wollten wir uns ja nicht entgehen lassen! Ein 20 minütiger Walk führte erst über Kuhwiesen und Wald, dann Dünen hinab zum Meer. Die Aussicht ist kaum zu beschreiben, deswegen versuche ich es an diesem Punkt gar nicht erst (und Bilder sagen ja mehr als 1000 Worte)

Strand in der Nähe vom Farewell Spit

Zurück am Parkplatz hat uns ein vorwitziger Pfau besucht um zu sehen ob er was zu fressen abstauben kann (es war sehr überraschend für uns als plötzlich ein Pfau in der Autotür stand).

Pfau am Auto

Als letzten Aussichtspunkt sind wir zum Cape Farewell gefahren, dem nördlichsten Punkt der Südinsel. Hier gibt es einen Bogen in der Felswand, durch den die Gicht spektakulär spritzt. Die Aussicht ist einfach atemberaubend.

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Cape Farewell

 

Vom Cape Farewell zurück nach Takaka

Auf dem Weg zurück zum Free-Spot haben wir die beiden Hitchhiker in Takaka abgesetzt.
Am nächsten Morgen ist unsere Freundin früh losgefahren um rechtzeitig bei einem Vorstellungsgespräch zu sein, der Argentinier wollte hoch zum Abel Tasman und so haben wir 4 uns wieder getrennt. Zu zweit sind wir zu den heiligen Whaipupu Springs gefahren. Am Eingang standen viele interessante Informationen zu der Quelle, zu der Legende wie die Quelle entstanden ist und vieles mehr.

Eintritt zur heiligen Quelle

Eine kleiner Rundweg führte durch wunderschönen Wald, vorbei und über Bäche welche sagenhaft blau und türkis schimmerten.

Von einer Plattform aus konnte man über einen See blicken, welcher zu sprudeln schien. Nie haben wir eine vergleichbar intensive blau Färbung in einem See gesehen. Das Wasser war unfassbar klar, der Ort fast schon magisch – wir konnten sehr gut verstehen, dass dieser Ort heilig ist!

 

Whaiapupu Springs

 

Abel Tasman National Park

Nachdem wir diesen wundervollen Anblick genossen hatten, sind wir zum Abel Tasman National Park gefahren um eine kleine Wanderung zu machen. Die Wanderung führte durch Wald, vorbei an Seen und über kleinere Felsen zu einem Loch, welches 167m in die Tiefe abfällt. Als erfahrener Kletterer kann man sich abseilen und eine Höhle erreichen und erkunden (das ganze Abenteuer dauert etwa 9 Stunden). Uns hat der Anblick von oben gereicht, schon komisch keinen Boden sehen zu können…

Senkrechter Eingang zur Höhle

Nimmt man einem kleinen Abzweig von Weg führt dieser einen zu einem Lookout, von dem aus man in die Täler der Umgebung schauen kann.

Aussichtspunkt ins Tal

 

günstiger Campingplatz McKee Memorial Reserve

Am Abend sind wir zurück zum McKee Memorial Reserve gefahren und haben einen entspannten Abend verbracht.

Der nächste Tag war verregnet und somit haben wir die Gelegenheit genutzt einen Arbeitstag in der Library einzulegen und alle Stromreserven wieder aufzufüllen. Leider hat die Library in Motueka nur 5 Steckdosen an einem einzigen Tisch und alle halbe Stunde werden die Plätze gewechselt – und eine halbe Stunde Ladezeit ist zwar besser als nichts, aber zu wenig. Dank des Regenwetters haben wir den restlichen Tag im Auto am Mckee Memorial Reserve verbracht.

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