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Die ersten frostigen Tage in Appleby – Reisebericht

Dank des langen Wochenendes hatten wir unseren ersten Arbeitstag der Woche erst am Dienstag. Um 7:30 Uhr ging es los mit der Ernte der Apfelbäume. Über Nacht hatte es leicht gefroren sodass die Wiese bedeckt von einer Schicht Raureif war, die in der aufgehenden Sonne zu glitzern begann. Der Himmel färbe sich wie jeden Morgen in den intensivsten rot Tönen des Sonnenaufgangs. Und mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen taute nicht nur der Frost, sondern auch wir auf.

Frostige Baumfelder am morgen

Als wir zum Nachmittag unser Tagespensum erreicht hatten, haben wir begonnen die verbliebenen Bäume von Blättern zu befreien. Diese Maßnahme verhindert das Übertragen von Krankheiten wenn die Bäume ausgegraben und als 10er Bündel gelagert werden.

Nach der Arbeit haben wir uns einen Stellplatz auf dem Greenwood Park für eine ganze Woche gesichert. Der Campingplatz bietet einen Wochenpreis an, die günstiger ist als 7 einzelne Tage zu bezahlen. (Wer eine Woche bucht muss praktisch nur 5 Nächte bezahlen.)
Wer nicht im Auto (oder Zelt) schlafen möchte, für den werden kleine Zimmer angeboten (auch hier gibt es eine „weekly rate“.)

 

Unser Stellplatz im Greenwood Park

Neben vielen Stellplätzen und Zimmern gibt es heiße Duschen, eine Waschküche mit Waschmaschiene und Trockner, eine Küche mit Ofen, Mikrowelle und einigem Equipment  (Töpfe, Pfannen, Teller etc.) und es gibt einen Aufenthaltsraum mit TV, Steckdosen und einer Heizung (sehr angenehm gerade bei den frostigen Temperaturen.) Wlan ist im Preis mit inbegriffen und unbegrenzt. Direkt auf dem Campingplatz gibt es einen Shop der Lebensmittel und „Take away“ anbietet.
Wer also auf der Suche nach einer Unterkunft im Raum Nelson/Richmond/Wakefield/Appelby ist: Greenwood Park hat für uns das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hier in der Gegend.

Die Arbeitswoche verlief wie geplant gut ab. Während sich das Team morgens die Finger abgefroren hat (die Nächte hatten zwischen 0-4°C) wurde es Mittags schön sonnig und die Temperaturen kletterten auf bis zu angenehme 18°C. An einem Morgen war es allerdings noch so kalt, das der Traktor patu nicht starten wollte. Also musste das Team  „deleafen“ – Blätter von den Bäumen entfernen. Eine nicht so spaßige Angelegenheit wenn die Blätter nass und/oder gefroren sind. Schon nach wenigen Minuten sind die Finger kalt sowie taub und fangen an vor kälte zu Schmerzen. Da war es eine sichtliche Erleichterung, als mit den ersten Sonnenstrahlen der Traktor endlich ansprang und die Ernte begonnen werden konnte.

Immernoch kalt aber etwas wärmer als zuvor.
Empfohlener Beitrag:  Au-Pair oder Work & Travel in Neuseeland - Gastbeitrag von Anna Surma

Das Wochenende wollten wir nutzen um einige Dinge zu erledigen – Visa Verlängerung für Julian, Steuererklärung machen, Flug buchen…
Also ging es nach Richmond in die Library um die Papiere für die Visa Verlängerung drucken zu können. Wenn Ihr euer Visum auch verlängern wollt, eine Schritt-für-Schritt Anleitung findet Ihr hier im Blog.

Am Abend ging es an die Steuererklärung. Während Julian in Null Komma Nix fertig war, fiel mir auf, dass einer meiner Arbeitgeber noch nichts angemeldet hatten, also muss meine Steuererklärung noch warten.

Wenn Ihr eure Steuern noch machen müsst, haben wir ebenfalls eine Anleitung für Euch!

Nachdem wir am Samstag allen wichtigen Papierkram abgehandelt und Julian einen Rückflug gebucht hatte, konnten wir am Sonntag entspannt die Sonne genießen.

 

Wunderschöne Sonnenaufgänge an den frühen morgenden in Nelson.

Hilfreiche Links:

  1. Wie finde ich heraus ob ich ein PTS oder ein IR3 beantragen muss?
  2. Videoanleitung PTS oder IR3?
  3. Wie fülle ich ein IR3 aus Videoanleitung?
 

 

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